Beim 1. FC Köln läuft die Vorbereitung auf das Spiel bei Eintracht Frankfurt. Trainer René Wagner arbeitete am Freitag mit einem noch größeren Aufgebot als in den vorigen Tagen.
Viele Rückkehrer beim FCWagner verrät: Ein Profi für Sonntag keine Option

Jetzt geht es beim 1. FC Köln um den letzten Feinschliff vor dem Debüt von Trainer René Wagner (37). Nach einem freien Tag am Donnerstag (2. April 2026) wurde am Karfreitag die Vorbereitung auf das Spiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker und auf EXPRESS.de) wieder aufgenommen und intensiviert.
Erstmals unter Wagner standen dabei auch die zuletzt abgestellten Nationalspieler Said El Mala (19), Jakub Kaminski (23), Isak Johannesson (23) und Rav van den Berg (21) auf dem Platz. Wagner kann bei der Personalplanung damit endgültig aus dem Vollen schöpfen.
René Wagner will beim FC zunächst nur Kleinigkeiten anpassen
In den vergangenen Tagen hatten sich bereits die zuvor verletzten Alessio Castro-Montes (28) und Joel Schmied (27) zurückgemeldet, kurz darauf stieg dann auch Tom Krauß (24) teilintegriert ins Training ein. „Alessio ist eine Kader-Option, Joel noch nicht“, sagte Wagner am Freitag.
Die Eindrücke am Samstag sollen final darüber entscheiden, inwiefern der Belgier für die Reise nach Hessen infrage kommt. Verletzt fehlen jetzt nur noch die Dauerpatienten Timo Hübers (29) und Luca Kilian (26) nach ihren Knie-Operationen. In Frankfurt muss zudem Eric Martel (23) wegen einer Gelbsperre pausieren.
Wie Wagner mit der Qual der Wahl umgeht, wird sich am Sonntag auch in seiner ersten Aufstellung zeigen. Offen ist auch noch, ob er weiter auf das zuletzt von Kwasniok bevorzugte 4-2-3-1 setzt oder wieder zu einer Formation mit Dreierkette zurückkehrt, auf die der FC über weite Teile der Saison vertraut hatte.
„Ich habe den Jungs gesagt, dass ich jetzt als Cheftrainer Entscheidungen treffen muss“, sagte Wagner über seine veränderte Rolle, nachdem er bisher als Assistent nur in beratender Funktion bei Personalfragen eingebunden war.
„Ich werde vor dem Spiel sicher ein paar Worte finden, die ich als Co-Trainer so noch nicht finden durfte“, sagte Wagner über seine Ansprache an die Mannschaft.
Gleichzeitig stellte er klar, dass er nicht alles umwerfen wolle. Vielmehr soll beim FC auf das Fundament der Zeit von Vorgänger Lukas Kwasniok (44) aufgebaut werden, Wagner will nur feine Anpassungen vornehmen: „Es geht gar nicht um große Sachen, es sind alles Kleinigkeiten, wo wir ein, zwei Prozentpunkte verändern können.“

