Der 1. FC Köln steht kurz vor dem zweiten Testspiel. Am Mittwoch wurde im Training nochmal an einer großen Schwäche aus der vergangenen Saison gearbeitet.
FC-Arbeit an großer SchwächeHeskey-Warten geht weiter – drei Verteidiger wieder da

Die zweite Vorbereitungswoche des 1. FC Köln läuft. Auch am Mittwoch (22. Juli) scheuchte Trainer René Wagner (38) seine Mannschaft auf Trainingsplatz 7 am Geißbockheim wieder über den Rasen.
Nachdem am Dienstag hinter verschlossenen Türen trainiert worden war, konnten am Mittwoch wieder die Schulkinder in ihren Ferien ihre FC-Stars bestaunen. Rund 200 bis 300 Fans verfolgten die Einheit, nach der die Spieler wieder durch einen Foto- und Autogramm-Marathon durchmussten.
FC arbeitet an großer Schwäche
Es war die letzte Gelegenheit vor dem Trainingslager in Österreich (24. bis 31. Juli), die FC-Profis noch einmal am Geißbockheim zu sehen. Am Donnerstag stehen noch eine nicht öffentliche Einheit am Mittag und das Testspiel in Bergisch Gladbach (18 Uhr) an.
Auf Neuzugang Reigan Heskey (18) warteten die Fans am Mittwoch allerdings weiter vergeblich. Der Deal wurde schon am Freitag (17. Juli) offiziell gemacht, am Samstag war er beim ersten Test gegen Rheinsüd auch schon als Unterstützung auf der Tribüne. Der junge Engländer darf seitdem allerdings noch nicht mittrainieren.
Der Grund: Die Behörden arbeiten nicht so schnell. Heskey benötigt als Nicht-EU-Ausländer ein Arbeitsvisum, um beim FC trainieren zu können. Der Papierkram lässt noch auf sich warten.
Statt Heskey konnte Wagner aber drei andere Profis wieder begrüßen. Die Innenverteidiger Elias Bakutakanda (22), Luka Lochoshvili (28) und Rav van den Berg (22) waren wieder im Mannschaftstraining mit dabei.
Alle drei waren in den vergangenen Tagen mit noch leichten Blessuren ausgefallen – wie Defensiv-Kollege Julian Pauli (21), der noch einige Tage länger fehlen wird.
Co-Trainer und Ex-Abwehr-Kante Kevin McKenna (46) schnappte sich neben den drei Rückkehrern dann auch noch Jahmai Simpson-Pusey (20), Joel Schmied (27), Ragnar Ache (27) und Marius Bülter (33), um mit ihnen an einer großen FC-Schwäche der vergangenen Saison zu arbeiten: dem Verteidigen von defensiven Standardsituationen.
Zu viele Gegentore kassierten die Kölner so in der letzten Spielzeit, das Trainerteam um Wagner will diesmal schon in der Vorbereitung gegensteuern und arbeitet an der großen FC-Schwäche.
