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Nach Nummern-ÄrgerSelkes Botschaft an Modeste – FC-Neuzugang „an der Grenze des Legalen“

Davie Selke spricht erstmals ausführlich über seinen Wechsel zum 1. FC Köln. Das sagt der Sturm-Transfer über seine Nummer 27, seine Ziele und Coach Steffen Baumgart.

von Martin Zenge (mze)

Beim 1. FC Köln will Davie Selke (27) wieder eine große Nummer in der Bundesliga werden. Doch erst mal reden alle über seine Rückennummer – weil es die 27 von Sturm-Vorgänger Anthony Modeste (34) ist, der zutiefst beleidigt reagierte. Jetzt spricht Selke!

Am Mittwoch (4. Januar 2023) äußerte sich der Köln-Neuzugang am Geißbockheim zum Modeste-Ärger und vielem mehr.

Davie Selke nach Modeste-Ärger: „Die 27 ist meine Lieblingsnummer“

Selke über... ...seine Nummer 27 und Modeste: „Ich habe die Nummer genommen, weil es meine Lieblingsnummer ist. Ich hatte sie schon in Bremen, ich hatte sie in Leipzig und bei Hertha. Anthony Modeste respektiere ich nichtsdestotrotz enorm. Was er geleistet hat für den FC, steht außer Frage. Nichts gegen Tony – die Nummer war einfach frei.“

Alles zum Thema Anthony Modeste

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...die Gründe für seinen FC-Wechsel: „Die größte Rolle hat Steffen Baumgart gespielt. Wir hatten sehr offene und ehrliche Gespräche. Wir haben beide die Fantasie, dass es gut passen könnte. Kölns Spielart unter Steffen Baumgart, die Offensive, das Mutige – hier werden viele Chancen kreiert. Das ist eine Spielart, die zu mir passt.“

...seine persönlichen Ziele beim FC: „Ich will öfter wieder in Abschlusssituationen kommen. Da passt Köln einfach perfekt. Ich weiß aber auch, dass es nicht darum geht, darüber zu reden – ich muss arbeiten. Köln ist eine riesige Chance für mich, die ich unbedingt nutzen will.“

...die Reaktionen der Fans auf seinen Wechsel: „Ich habe viele tolle Nachrichten bekommen. Klar ist es bei mir immer auch eine Sache, die polarisiert – ich weiß nicht, warum. Dafür habe ich nicht viel getan. Ich versuche, das auszublenden. Es geht darum, für den FC zu arbeiten. Dann werden die Leute sehen, was ich bereit bin, für den Klub zu leisten.“

...sein Hitzkopf-Image: „Ich versuche einfach, für mein Team auf dem Platz alles rauszuhauen. An der Grenze des Legalen. Das mache ich in jedem Spiel. Ich glaube, wenn man das in seinem Team hat, ist es super. Wenn nicht, ist es nicht ganz so gut.“

...die ersten Trainingstage: „Es ist sehr intensiv. Aber genau das brauche ich für mein Spiel. Die Jungs haben mich gut aufgenommen, das ist eine gute Truppe. Es macht Spaß, die Qualität im Training ist hoch.“

...die Ausgangslage für die zweite Saison-Hälfte: „Ich habe den FC zuletzt intensiv verfolgt, die Mannschaft hat super Fußball gespielt. Ich bin mir sicher: Mit der Intensität, mit der hier gespielt wird, mit den vielen Chancen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder Punkte holen.“

...die Atmosphäre im Rhein-Energie-Stadion: „Sehr euphorisch. Es ist ein super Stadion mit tollen Fans, das brauche ich nicht zu sagen – das ist bekannt. Es war immer relativ unangenehm, in Köln zu spielen. Ich freue mich, das jetzt mal von der anderen Seite als FC-Spieler zu erleben.“

...seine Zeit bei Hertha BSC: „Es war eine schöne Zeit mit vielen Höhen, aber auch einigen Tiefen. Ich will diese Zeit nicht missen. Berlin als Stadt ist meine Heimat geworden. Ich wünsche den Jungs das Beste.“

...das erste Liga-Spiel gegen seinen Ex-Klub Bremen: „Es ist kein Spiel wie jedes andere für mich. Ich freue mich aber vor allem sehr darauf, dass mein erstes Spiel für Köln ein Heimspiel ist.“