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FC feiert Junioren-TitelDerbysieg nach Verlängerung: U19 holt Pokal nach Endspiel-Krimi

Die Spieler der U19 des 1. FC Köln klatschen sich in einem Spiel ab.

Die U19 des 1. FC Köln, hier am 5. März 2022 im Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen, hat sich den Mittelrheinpokal gesichert.

Spannung pur im Kölner U19-Derby um den Mittelrheinpokal. Zwischen dem 1. FC Köln und Viktoria ging es im Franz-Kremer-Stadion hoch her, den Titel sicherte sich der FC in einem offenen Schlagabtausch in der Verlängerung.

Der 1. FC Köln im Pokal-Rausch! Kaum haben die Profis die Qualifiktion für den Europapokal unter Dach und Fach gebracht, hat die U19 mit dem Sieg im Mittelrheinpokal nachgezogen! Am Mittwoch (18. Mai 2022) gab es im Stadt-Derby einen 2:0-Sieg nach Verlängerung gegen Bundesliga-Konkurrent Viktoria Köln.

Dass die Höhenberger ein ganz harter Brocken werden würden, war bereits vor Anpfiff klar: Nur vier Punkte trennten beide in der West-Staffel der U19-Bundesliga. Unterstützung von mehreren jungen Drittliga-Profis machte die Viktoria im Pokal-Endspiel dann zu einem noch unbequemeren Gegner.

Mittelrheinpokal: Intensives Duell zwischen 1. FC Köln und Viktoria

Die Viktoria-Offensive um Youssef Amin (18), der 31 Profi-Spiele in der abgelaufenen Saison bestritten hatte, legte im Franz-Kremer-Stadion dann auch gleich los wie die Feuerwehr, schockte den 1. FC Köln mit einem Pfostentreffer in den ersten Minuten. Erst nach einer längeren Findungsphase waren dann nach rund einer Viertelstunde auch die kleinen Geißböcke im Spiel.

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Chancen gab es in der Folge auf beiden Seiten, Treffer fehlten bis zur Pause trotz mehrerer aussichtsreicher Gelegenheiten allerdings. Daran änderte sich auch im Laufe des zweiten Durchgangs nichts. Ohne Treffer ging es bei hochsommerliche Temperaturen in die kräftezehrende Verlängerung – für Erholung in einer rasanten Begegnung sorgen nur die Trinkpausen zur Mitte beider Halbzeiten.

U19-Pokalfinale: 1. FC Köln behält in der Verlängerung die Nerven

Die Verlängerung hätte der FC sich gerne erspart, in den Schlussminuten hatte das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck (50) noch mal aufs Tempo gedrückt, war aber spät am Alu-Pech verzweifelt: Vladimir Fratea hatte nach 87 Minuten etwas zu genau gezielt, nur Zentimeter fehlten für den Einschlag im Tor von Viktoria Köln.

Immerhin: Für den hohen Aufwand belohnten sich die FC-Junioren dann auf der Extrarunde. Erst gelang Jaka Potocnik (16) nach 105 Minuten die erlösende 1:0-Führung, dann beseitigte Namory Cisse (19) Sekunden vor dem Schlusspfiff letzte Zweifel. Anschließend zeigten die erschöpften FC-Junioren mit letzter Kraft: Pokal-Partys können sie schon wie die Großen. (bc)