1. FC Köln gegen Schalke 04 Terodde bangt um Einsatz – Baumgart: „Wünsche ihm alles Gute“

Simon Terodde im Trikot des 1. FC Köln.

Der ehemalige FC-Stürmer Simon Terodde spielt jetzt für Schalke 04. Das Bild zeigt ihn am 23. August 2019.

Am Sonntag trifft der 1. FC Köln nicht nur auf Schalke 04, sondern auch auf Ex-Stürmer Simon Terodde. Noch hängt der Einsatz des Torjägers aber in der Schwebe.

Zweimal war er beim 1. FC Köln – jetzt bangt er um seine Rückkehr ins Rhein-Energie-Stadion: Simon Terodde (34).

Der 34-jährige Stoßstürmer des FC Schalke 04 war in der vergangenen Saison einer der Aufstiegsgaranten für die Königsblauen. Das lässt auch FC-Cheftrainer Steffen Baumgart (50) nicht kalt.


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Terodde gefällt Baumgart: „Guter Junge“

„Ich glaube, dass Simon Terodde in jeder Liga in der Lage ist, zehn Tore zu schießen. Ich bin davon überzeugt, dass Simon auch in der ersten Liga mehr als gute Leistungen bringen kann. Er ist ein sehr, sehr guter Stürmer“, sagte Baumgart auf der Pressekonferenz am Freitag.

Dabei weiß Terodde dem Cheftrainer des 1. FC Köln nicht nur durch Tore zu gefallen: „Ich halte ihn nicht nur als Spieler für einen guten Jungen, sondern auch als Typ.“

Dass Terodde in der 2. Bundesliga den Ball im Netz versenken kann, hat er in der abgelaufenen Spielzeit wieder unter Beweis gestellt. 30 Tore und fünf Vorbereitungen in 32 Partien standen am Ende zu Buche.

Simon Terodde: Bester Torjäger der 2. Bundesliga

Damit schraubte Terodde sein Tor-Konto im Unterhaus auf insgesamt 172 Buden und sicherte sich im November 2021 den Rekord von Dieter Schatzschneider (64) als Stürmer mit den meisten Treffern in der 2. Bundesliga. Schatzschneider hatte in seiner Laufbahn 153 Tore im Unterhaus erzielt.

Auch beim 1. FC Köln wusste Terodde zu überzeugen, wenn auch erst im zweiten Anlauf. 2009 wechselte er im zarten Alter von 21 Jahren zum FC und musste sich dort erst einmal in der zweiten Mannschaft einsortieren. 2011 dann die Leihe zum damaligen Zweitligisten Union Berlin, der ihn im Jahr darauf fest verpflichtete.

In Köpenick blieb der gebürtige Bocholter bis 2014, ehe er über Stationen beim VfL Bochum und dem VfB Stuttgart am 1. Januar 2018 für drei Millionen Euro wieder zum 1. FC Köln zurückkehrte.

Terodde schoss den 1. FC Köln zurück in die Bundesliga

Beim FC, der nach der furiosen Qualifikation zur Europa League zum damaligen Zeitpunkt in höchster Abstiegs-Not war, sollte Terodde das Wunder vom Klassenerhalt noch möglich machen. Fünf Tore in der Rückrunde reichten aber nicht.

Aufgrund des großen Punkte-Rückstands und dem bereits in weite Ferne gerückten Klassenerhalt wurde der 1,92-Meter-Hüne aber auch schon perspektivisch für den Wiederaufstieg verpflichtet – und Terodde lieferte.

Mit 29 Toren in 33 Spielen war der Stürmer maßgeblich am direkten Wiederaufstieg und der Meisterschaft in der 2. Bundesliga des 1. FC Köln 2018/19 beteiligt. Nach drei Toren und ein wenig Verletzungspech in der folgenden Bundesliga-Saison schloss sich Terodde dem Hamburger SV und 2021 dem FC Schalke 04 an und verhalf den Knappen ebenfalls zum Wiederaufstieg. 

Baumgart sauer über Terodde-Bewertungen

Vergleicht man die Torausbeute des 34-Jährigen zwischen der 2. Bundesliga (172 Tore) und der Bundesliga (zehn Tore) fällt ein deutlicher Unterschied auf. Deshalb sagen Terodde einige Fans die fehlende Tauglichkeit für das deutsche Oberhaus nach.

Das passt Steffen Baumgart gar nicht in den Kram: „Ich finde es sowieso frech, wie über andere Leute gesprochen wird. Simon ist ein exklusiver Stürmer. Wenn die Schalker ihn in die richtigen Positionen kriegen, dann ist er schon in der Lage zehn, 15 Tore zu schießen.“

Außerdem wünscht ihm der FC-Cheftrainer alles Gute, jedoch „vielleicht nicht am Wochenende“ in der Partie zwischen Köln und Schalke im Rhein-Energie-Stadion, wie er auf der Pressekonferenz verriet.

Terodde-Einsatz gegen den 1. FC Köln fraglich

Doch soweit wird es unter Umständen erst gar nicht kommen. Denn Terodde bangt um seinen Einsatz gegen den FC. Der 34-Jährige klagt über muskuläre Beschwerden. Die Entscheidung über seinen Einsatz fällt wohl erst nach dem Schalker Abschlusstraining am Samstag (6. August).

„Bei Simon ist es so, da sind wir Schritt für Schritt gegangen. Morgen das volle Programm und dann müssen wir entscheiden. Simon ist natürlich eminent wichtig, aber es ist auch wichtig, dass Simon so viele Spiele machen kann. Deshalb muss man da gut abwägen und das werden wir tun“, sagte Neu-Trainer Frank Kramer (50) auf der Pressekonferenz am Freitag.

Schalke gelingt Transfer-Coup mit Jordan Larsson

Abhilfe leisten könnte im Falle eines möglichen Ausfalls Neuzugang Jordan Larsson (25). Der Sohn der schwedischen Stürmerikone Henrik Larsson (50) unterschrieb am Freitag bei Schalke 04 einen Vertrag bis 2025 und gilt als echter Transfer-Coup.

„Jordan hat uns in den Gesprächen davon überzeugt, dass er eine riesige Lust auf Schalke 04 und unsere gemeinsame Mission Klassenerhalt hat“, erklärte S04-Sportdirektor Rouven Schröder (46). „Er kann sowohl als zweite Spitze als auch auf dem Flügel für Gefahr sorgen, und seine Qualitäten werden unser Angriffsspiel unberechenbarer machen. Dabei sorgt er nicht nur selbst für Torgefahr, sondern setzt seine Mitspieler auch regelmäßig durch kluge Aktionen in Szene.“

Ob der ablösefreie Neuzugang allerdings schon am Sonntag gegen den 1. FC Köln zum Einsatz kommt, ist ebenfalls fraglich. „Wir wissen schon, dass er individuell gearbeitet hat. Ich glaube, wir tun alle gut daran, uns erstmal ein Bild zu machen und den Jungen nicht gleich zu überfrachten“, sagte Frank Kramer.

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