Nach eigenmächtiger Knie-OP Prognose krachend verpasst: Macht Andersson kein FC-Spiel mehr?

Sebastian Andersson am Geißbockheim.

Sebastian Andersson (hier am 7. November 2022 am Geißbockheim) ist weit von einem Comeback beim 1. FC Köln entfernt. 

Sebastian Andersson kämpft um sein Comeback. Weil das operierte Knie weiter Probleme bereitet, ist es gut möglich, dass der Schwede kein Spiel mehr für den 1. FC Köln machen wird.

Während sich seine Teamkollegen des 1. FC Köln in den USA vergnügten und auch verletzte Spieler wie Dejan Ljubicic (25) und Mark Uth (31) bei der Spaß-Reise nach Texas dabei waren, reichte es bei Sebastian Andersson (31) nicht mal dazu. Der Schwede weilte stattdessen zu Behandlungszwecken in seiner Heimat.

Denn der ehemalige Nationalspieler kämpft immer noch mit den Nachwehen seiner freiwilligen Knie-Operation Anfang September. Andersson hatte sich damals entgegen dem Rat der Kölner Ärzte für einen Meniskus-Eingriff in Kopenhagen entschieden.

Christian Keller: „Nicht abzusehen, wann Seb auf den Platz zurückkehrt“

Das könnte sich im Nachhinein als großer Fehler herausstellen, offenbar macht der Angreifer kaum Fortschritte in der Reha. Schließlich hatte Andersson selbst nach der OP noch erklärt: „Es kann vier bis zehn Wochen dauern, bis ich wieder voll dabei bin.“

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Diese Prognose hat er krachend verpasst, mittlerweile sind fast 13 Wochen vergangenen und der Schwede ist alles andere als „voll dabei“. Das kaputte Knie macht auch knapp drei Monate nach der OP weiter Probleme, an Fußball-Training ist aktuell nicht zu denken.

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„Es ist nicht absehbar, wann er auf den Platz zurückkehren kann“, sagte Sportchef Christian Keller (44) in den USA dementsprechend pessimistisch.

Intern sollen sich die Verantwortlichen sogar schon damit abgefunden haben, dass Andersson wohl kein Spiel mehr für den FC machen wird. Damit bahnt sich ein ganz leiser Abschied durch die Hintertür an für den einst teuren Fehl-Einkauf. Denn der Vertrag des Angreifers, der im Jahr 2020 mit großen Hoffnungen für 6,5 Millionen Euro von Union Berlin verpflichtet wurde, endet im Sommer und wird auch nicht verlängert.

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Andersson spielt in den sportlichen Planungen keine Rolle, zudem scheint spätestens seit seiner OP-Entscheidung das Tischtuch zwischen Spieler und Verein zerschnitten. Für den Glücklos-Stürmer geht es jetzt nur noch darum, sich für einen potenziellen neuen Klub fit zu machen.

Vor der Operation gab es zahlreiche Angebote für den Schweden – laut Keller so viele wie für keinen anderen FC-Profi. Nun werden interessierte Klubs genau hinschauen, wie und ob das lädierte Knie verheilt.

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