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FC im Kreuzband-PechZweiter Leih-Profi verletzt – greift Kaufpflicht nun doch nicht?

Jens Castrop und Ondrej Duda laufen am Geißbockheim.

Die beiden FC-Profis Ondrej Duda und Jens Castrop (hier am 17. November 2021) sind derzeit beide verliehen. 

Mit Ondrej Duda hat sich der zweite Leih-Profi des 1. FC Köln eine Kreuzbandverletzung zugezogen. Zuvor hatte sich bereits der nach Hamburg verliehene Noah Katterbach schwer verletzt.

von Jürgen Kemper (kem)

Wieder Kreuzband-Pech für den 1. FC Köln. Nachdem sich bereits Noah Katterbach (22) bei seinem Leih-Klub Hamburger SV das Kreuzband gerissen hat, hat es nun auch Ondrej Duda (28) am Knie erwischt.

Der Slowake wurde am Sonntag (14. Mai 2023) bei der 0:1-Pleite seines Klubs Hellas Verona gegen den FC Turin zur Pause eingewechselt und musste nach rund 15 Minuten schon wieder vom Platz. Während es in Italien heißt, Duda habe sich einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen, geht man nach EXPRESS-Informationen in Köln lediglich von einer Überdehnung des Bandes aus. 

Hellas Verona droht der Abstieg in Italien

Der Mittelfeldspieler ist bislang lediglich bis Saisonende ausgeliehen. Die Italiener besitzen aber eine „Kaufverpflichtung unter bestimmten Bedingungen“ über rund zweieinhalb Millionen Euro. Duda würde im Kauf-Fall ab Sommer einen Drei-Jahres-Vertrag erhalten, der FC soll zehn Prozent an einem möglichen Weiterverkauf bekommen.

Alles zum Thema Noah Katterbach

Demnach ändert die Verletzung nichts an der getroffenen Vereinbarung, jedoch könnte die sportliche Entwicklung den Kölner Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung machen. Denn Hellas steht nach der Pleite vom Wochenende drei Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz.

Sollte Verona runter müssen, würde die Kauf-Pflicht verfallen. Duda, der in Köln noch einen auf rund zwei Millionen Euro jährlich dotierten Vertrag bis 2024 besitzt, würde dann ans Geißbockheim zurückkehren. Mit der Verletzung würde er Steffen Baumgart (51) aber vorerst nicht als Alternative zur Verfügung stehen.

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Im Fall von Noah Katterbach ist ebenfalls noch keine Entscheidung gefallen. Der HSV besitzt zwar eine Kaufoption in Höhe von einer Million Euro. Die will der Zweitligist aber aufgrund der schweren Verletzung des Außenverteidigers nicht ziehen. Hamburg ist einem Kauf zwar nicht abgeneigt, will aufgrund der langen Ausfallzeit aber nochmal nachverhandeln.

Der FC würde Katterbach gerne von der Gehaltsliste kriegen und auch der U21-Nationalspieler wäre einem Verbleib in der Hansestadt nicht abgeneigt. Derzeit absolviert der Eifeler in Abstimmung mit dem FC dort auch seine Reha.