Unwetterwarnung in Köln DWD warnt vor starken Gewittern – auch Windböen und Platzregen im Anmarsch

Spanien-Klub wieder heiß auf FC-Star Jorge Meré vor Abgang in die Heimat?

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Kurz vor der Corona-Pause traf Jorge Meré für den 1. FC Köln beim 2:1-Sieg in Paderborn.

Köln – Vom umworbenen Abwehrjuwel zum Bankdrücker: Für FC-Verteidiger Jorge Meré (22) ist die aktuelle Bundesliga-Saison eine herbe Enttäuschung. Lockt ein alter Vertrauter den U21-Europameister nun nach Valencia?

Auf dem Weg zum Kölner Aufstieg war Meré (Vertrag bis 2023) noch unumstrittener Stammspieler, nahezu wöchentlich wurde in Spanien über das Interesse eines anderen Top-Klubs berichtet – vom FC Barcelona über Atlético Madrid bis hin zum niederländischen Meister Ajax Amsterdam.

FC Valencia will Jorge Meré

Ebenfalls damals in der Verlosung: der FC Valencia. Und laut der spanischen Sportzeitung „AS“ ist der Champions-League-Achtelfinalist auch jetzt wieder heiß auf Meré.

Alles zum Thema Jorge Meré
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Albert Celades ist seit September 2019 Trainer des FC Valencia.

Hintergrund: Trainer der „Fledermäuse“ ist mit Albert Celades (44) ein früherer Förderer Merés. Unter ihm debütierte der Innenverteidiger 2015 in der U21-Nationalmannschaft – im Alter von gerade mal 17 Jahren. Celades trainierte die spanische Talente-Auswahl bis März 2018, und Meré gehörte immer zu seinen Stammspielern. Jetzt soll der Asturier ganz weit oben auf der Wunschliste des Valencia-Coaches stehen!

Jorge Meré mit nur acht Bundesliga-Einsätzen

Und das, obwohl Meré in dieser Saison bislang nur acht Bundesliga-Spiele für den FC absolviert hat. Valencia soll bereit sein, sieben Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Eine Summe, mit der man sich am Geißbockheim angesichts von Merés Entwicklung sicherlich anfreunden könnte – auch wenn vor einem Jahr noch ganz andere Ablöse-Dimensionen gehandelt wurden.

Meré gehört zu den großen FC-Enttäuschungen dieser Saison. Ex-Coach Achim Beierlorzer (52) schmiss den Abwehrmann bereits am zweiten Spieltag aus der Startelf, erklärte später im EXPRESS: „Jorge muss unser Spiel noch mehr annehmen.“ Auch unter Nachfolger Markus Gisdol (50) war Meré lange Zeit komplett abgemeldet – bis zur schweren Verletzung von Rafael Czichos (29) in Berlin.

Tor gegen SC Paderborn, Eigentor im Derby

Vor der Corona-Pause stand er nun zweimal in der Startelf, zeigte dabei Licht und Schatten. Bei Kölns 2:1-Sieg in Paderborn traf er zum 1:0 und erklärte im Anschluss: „Ich brauchte ein Spiel wie dieses!“

Allerdings hatte Meré auch den Gegentreffer mitverschuldet. Es folgte das Eigentor bei der 1:2-Derbypleite in Gladbach. Zwei eigentlich ordentliche Leistungen, die er sich mit seinen Patzern kaputt machte! Meré ist die Verunsicherung aufgrund der fehlenden Spielpraxis anzumerken.

Hier lesen Sie mehr: Jannes Horn spricht über seinen Corona-„Schock“ – verlässt er den 1. FC Köln nach Saisonende endgültig?

Viele Fragezeichen in der Abwehr des 1. FC Köln

Nach Saisonende müssen sich alle Parteien überlegen, wie es weitergehen soll: Will Meré den Neuanfang in seiner Heimat oder noch mal in Köln angreifen?

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Auf FC-Sportchef Horst Heldt wartet viel Arbeit – auch bei Jorge Meré und Toni Leistner.

Und was macht der FC mit Toni Leistner (29, ausgeliehen von Queens Park Rangers) und Frederik Sörensen (27, ausgeliehen an YB Bern)? Viele Fragezeichen – und viel Arbeit für Sportchef Horst Heldt (50).

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