Süßer Besuch am FC-HotelFamilien-Doping für Köln-Stürmer Modeste

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Anthony Modeste jubelt im FC-Training.

von Martin Zenge (mze)

Köln – So nah und doch so fern...

Seit dem 7. Mai wohnen die FC-Profis im Quarantäne-Camp am Heumarkt, dürfen das Dorint-Hotel nur zum Training verlassen. Auch Familienbesuch ist verboten. So sieht es das Hygiene-Konzept der DFL vor.

Anthony Modeste sieht Familie zumindest am Fenster

Erst am Sonntagabend, nach dem Geister-Heimspiel gegen Mainz (15.30 Uhr, Sky), dürfen die Spieler wieder nach Hause. 

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So lange wollte Anthony Modestes (32) Familie nicht warten! Seine Frau Maeva stattete dem FC-Hotel deswegen gemeinsam mit Tochter Kihanna und Sohn Brooklyn einen Besuch ab – so konnten die Kinder ihrem Papa zumindest von draußen winken. Und Tony winkte am Fenster zurück.

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Anthony Modestes Kinder Brooklyn und Kihanna winken ihrem Papa vor dem Hotel. Seine Frau Maeva filmte die beiden.

Mama Maeva filmte die süße Szene und schrieb dazu: „Wenn ihr Papa in der derselben Stadt ist, sie ihn aber nicht sehen können…“ 

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Anthony Modeste am Fenster des Dorint-Hotels am Heumarkt

Doch schon der Fenster-Besuch dürfte Modeste zusätzliche Kraft für die Bundesliga-Fortsetzung gegeben haben!

1. FC Köln hat Zimmer bis Ende Mai geblockt

Am Sonntag endet die Isolation von der Familie – zumindest vorübergehend. Der FC hat die Zimmer im Dorint-Hotel noch bis zum 30. Mai geblockt, könnte seine Spieler dort also erneut einziehen lassen.

Im Hygiene-Konzept der DFL heißt es allerdings zunächst nur: „Als weitere Sicherungsmaßnahme werden mindestens die letzten sieben Tage vor Saisonbeginn als Trainingslager in Quarantäne verbracht.“

Mark Uth: „Wir hätten mal gefragt werden können“

Offensiv-Kollege Mark Uth (28) machte kurz vor der Liga-Fortsetzung gegen Mainz deutlich, wie schwer die Quarantäne-Zeit im Hotel ist (hier lesen Sie mehr). Vor allem für die Familienväter. Uth: „Das ist keine schöne Situation ohne unsere Freundinnen und Familien. Es gibt viele Jungs, die zwei, drei Kinder zu Hause haben oder schwangere Frauen.“

Der gebürtige Kölner gab zu bedenken: „Wir hätten mal gefragt werden können, ob wir das mit der Quarantäne im Hotel wollen.“

Doch den FC-Profis ist auch bewusst, dass das strenge Hygiene-Konzept notwendig ist, um den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. „Wir müssen die Situation einfach so annehmen, wie sie ist. Und das Beste daraus machen, uns auf das Spiel fokussieren. Dann können wir hoffentlich mit einem Sieg nach Hause“, sagte Uth.

Hier lesen Sie mehr: Mark Uth über seine Zukunft beim 1. FC Köln

Umso schöner wird es, wenn die Spieler ihre Liebsten am Sonntagabend wieder in die Arme nehmen können!