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Kölner mit Titel-ChanceEx-FC-Kicker Cestic sorgt für Kuriosum bei Halbfinal-Sieg

Sava-Arangel Cestic dribbelt mit dem Ball

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Sava-Arangel Cestic (r.) im Ligaspiel zwischen NK Osijek und HNK Rijeka am 13. Februar 2022

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Sava-Arangel Cestic steht, trotz seiner kuriosen Gelben Karte, mit seinem neuen Verein HNK Rijeka im nationalen Pokalfinale. Diese Saison ist für den Ex-FC-Spieler sogar das Double drin.

Sava-Arangel Cestic (21) wechselte im Winter vom 1. FC Köln nach Kroatien. Unter Steffen Baumgart (50) kam der junge Verteidiger, der vergangene Saison noch ein sensationelles Bundesliga-Debüt gegen Borussia Dortmund gefeiert hatte, nicht mehr zum Zug.

Statt mit dem FC um Europa zu kämpfen, hat er nun in seiner neuen Wahl-Heimat sogar die Chance auf das Double. Denn Cestic erreichte mit seinem Klub HNK Rijeka das kroatische Pokalfinale. Dabei sorgte der Ex-Kölner im Pokal-Halbfinale gegen den Erzrivalen NK Osijek für ein Kuriosum. Cestic sah die Gelbe Karte, obwohl er überhaupt nicht auf dem Feld stand.

Gelbe Karte für Cestic in der Nachspielzeit

Das war passiert: Der 21-Jährige stand in der Startelf und wurde bereits in der 54. Spielminute beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Auf der Bank fieberte der Verteidiger aber derart mit, dass er in der 111. Minute dann seine Gelbe Karte wegen Meckerns sah. Der ehemalige Spieler des 1. FC Köln hat damit bereits seine vierte Verwarnung im fünften Spiel für seinen neuen Klub bekommen.

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Der Ärger darüber dürfte sich aber in Grenzen halten, denn Rijeka steht nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung – bei dem auch der Ex-Gladbacher Josip Drmic (29) traf – zum vierten Mal in den letzten sechs Jahren im Pokalfinale. Damit hat Cestic sogar die Chance auf das Double. Denn in der Liga steht Rijeka auf dem dritten Tabellenplatz und hat aktuell lediglich einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Dinamo Zagreb.

Nur persönlich läuft noch nicht alles rund für den ehemaligen Kölner. Denn Cestic kommt insgesamt nicht über eine Reservisten-Rolle hinaus. War er anfangs noch gesetzt, kam er in den jüngsten drei Liga-Spielen insgesamt nur noch auf eine mickrige Einsatzminute.

Bei seinem letzten Einsatz von Anfang an unterlief ihm zudem ein ganz bitteres Eigentor, das zur 0:1-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Osijek führte. Nach dem Revanche-Sieg im Pokal trifft Cestic mit Rijeka nun im Finale auf Hajduk Split.

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