FC-Offensivmann ist hungrig auf Siege Darum bewundert Drexler Michael Jordan

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Distanz-Training für die Rückkehr zum Spielbetrieeb: Dominick Drexler.

Köln  – Als Dominick Drexler (29) dem Ruf des 1. FC Köln zurück an den Rhein folgte, war ein guter Grund sicherlich, wieder in die Nähe der eigenen Familie zu ziehen. Der in Bonn aufgewachsene Offensivspieler wohnt nun in Köln.

„Normalerweise fahre ich drei-, viermal die Woche zu meinen Eltern“, erzählt Drexler auf der Homepage des 1. FC Köln. „Doch was die Besuche bei ihnen und meinen Großeltern angeht, bin ich sehr vorsichtig. Neulich hatte meine Freundin Geburtstag, doch wir haben alles abgesagt. Mir fehlen diese ganz normalen Sachen, an solchen Tagen die Familie einzuladen und zusammen essen zu gehen. Und klar: Mir fehlt mein Beruf. Wir trainieren zwar wieder, aber wir spielen nicht.“

„Drex“ hofft nun, dass er bald zumindest wieder vor einer Geisterkulisse antreten kann. Wann das ist, darauf dürfte es nach der Versammlung der Deutschen Fußball-Liga am Donnerstag (hier lesen Sie mehr) erste Aufschlüsse geben: „Mittlerweile würde ich mich auch darauf freuen. Spiele ohne Zuschauer werden nie schön sein. Aber wie es Christoph Kramer schon gesagt hat: Es gibt für Fußballer nichts Schlimmeres, als gar keinen Fußball gegeneinander zu spielen. Deshalb wären mir inzwischen auch Spiele ohne Zuschauer herzlich willkommen.“

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Drexler will keine Tests wegnehmen

„Ich weiß, dass man in so einer Phase keine hundertprozentige Zustimmung bekommt. Aber ich finde: Wenn klar ist, dass wir Fußballer keinem Menschen, der akut einen Corona-Test braucht, so einen Test wegnehmen, dann ist es für mich absolut in Ordnung, dass auch wir wieder anfangen", sagt Drexler.

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Dann liefert er noch ein Argument für die Fortsetzung der Liga: „Es geht um Spiele ohne Zuschauer. Wir wollen ja niemandem in der Gesellschaft schaden, sondern weiter unseren Jobs nachgehen. So wie andere Betriebe mit Arbeitsplätzen jetzt auch versuchen, wieder den Betrieb aufzunehmen."

Drexler gibt Serientipps für Corona-Zeiten

Immerhin hat er für die FC-Fans ein paar Tipps parat, um die Corona-Zeit zu überbrücken. „Ich schaue zum Beispiel gerne Serien. Ich habe neulich die dritte Staffel von True Detective gesehen. Die kann ich sehr empfehlen. Und Haus des Geldes, für die, die es noch nicht gesehen haben. Entourage ist auch ein Klassiker. Ganz oben auf meiner Liste steht jetzt die neue Doku über Michael Jordan. Da gab es ja schon einige gute Kritiken.“

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Michael Jordan gilt als größter Basketballer aller Zeiten.

Was ihn an Michael Jordan so fasziniert, verrät der Rheinländer auch: „Ich glaube, Dirk Nowitzki war es, der gesagt hat, dass Jordan ein unangenehmer Typ war – aber nur deshalb, weil er einfach immer gewinnen wollte. Ich finde diese Eigenschaft sehr, sehr gut. Im Profisport geht es am Ende nur darum, ob du gewinnst oder verlierst – und da muss man sich untereinander auch die Meinung sagen können.“

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