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FC wartet weiter auf den GriechenNoch immer positiv: Flügelflitzer Limnios hängt fest

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Der pfeilschnelle Offensivmann Dimitrios Limnios (22, v.l) ist auf der rechten Außenbahn beheimatet. Derzeit bremst ihn aber eine Covid19-Infektion.

von Alexander Haubrichs (ach)

Saloniki – Wann kommt Dimitrios Limnios (22) nach Köln? Der griechische Flügelspieler soll nach dem Ausfall von Florian Kainz (27) die rechte Seite beim 1. FC Köln besetzen – doch seine Covid-19-Infektion macht bislang einen Strich durch die Rechnung.

Während Horst Heldt weiter am Verkauf von Jhon Cordoba und der Verpflichtung von Sebastian Andersson arbeitet, heißt es hier: Weiter warten!

Dimitrios Limnios kommt für vier Jahre zum 1. FC Köln

Limnios hatte sich beim Länderspiel gegen den Kosovo – beim 2:1-Erfolg in der Nations League gelang dem schnellen Profi im siebten Länderspiel sein zweiter Treffer – mit dem Corona-Virus infiziert. Das machte einen Strich durch die Transferbemühungen von Kölns Sportchef Horst Heldt (51), der sich sowohl mit dem Spieler als auch mit dessen Klub PAOK Saloniki einig war: Für rund drei Millionen Euro Ablöse darf der Spieler wechseln, Limnios unterschreibt dann nach überstandenem Medizincheck beim FC einen über vier Jahre.

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Dimitrios Limnios weiter positiv getestet

Wann das aber über die Bühne gehen kann, ist weiter offen. Limnios klagte während der Infektion über leichte Halsschmerzen. Und hat immer noch Viruslast im Abstrich. EXPRESS erfuhr: Auch ein am Samstag durchgeführter Test ist positiv! „Das Problem für uns ist, dass die griechischen Behörden andere Regelungen haben. In Deutschland braucht man nach einer gewissen Zeit keine Tests mehr, weil man nicht mehr infektiös sein kann“, erklärt Sportchef Horst Heldt. „In Griechenland ist das leider anders. Da muss man einen negativen Test vorweisen, um aus der Quarantäne zu kommen und reisen zu dürfen.“

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Am Montag folgte der nächste Test, ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Erst wenn das negativ ist, können die nächsten Schritte folgen. Heldt: „Das ist schade, wir hätten ihn gern hier. Er kann ja auch niemanden mehr anstecken.“

Paulo Dybala wochenlang corona-positiv

Die Kölner Verantwortlichen hoffen auf schnelles grünes Licht, schließlich fällt einem da gleich das Horrorbeispiel von Paulo Dybala (26) ein. Der Argentinier von Juventus Turin hatte zwei Monate lang positive Tests. Im März infiziert gelang, erst im Mai ein infektionsfreier Abstrich.

Doch soweit soll es bei Limnios nicht kommen. Wenn alles glatt läuft, kann der Grieche noch vor Saisonstart (Samstag, 15.30 Uhr gegen Hoffenheim) beim 1. FC Köln sein.