Bat FC den Staat um 10 Millionen Euro? Kölner reagieren auf Medienbericht

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Alexander Wehrle rechnet beim 1. FC Köln mit 40 Millionen Euro Umsatzverlust.

Köln – Die Corona-Krise hat die Vereine der Fußball-Bundesliga mit voller Breitseite getroffen. Geschäftsführer Alexander Wehrle  (45) hatte im November prognostiziert, dass der Umsatzverlust beim 1. FC Köln für die vergangene und die aktuelle Saison bei mehr als 40 Millionen Euro liegt.

  • 1. FC Köln rechnet mit einem Umsatzverlust von 40 Millionen Euro
  • 1. FC Köln beschäftigte sich mit dem Instrument Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)
  • 1. FC Köln klopfte aber nicht bei der Bundesregierung wegen Staatshilfe an

Das „Handelsblatt" berichtete nun am Montag (25. Januar), dass der Verein aufgrund der horrenden finanziellen Einbußen Staatshilfen in Erwägung ziehen würde. Das Blatt schreibt, dass unter anderem über eine Bürgschaft in Höhe von rund zehn Millionen Euro gesprochen worden sei.

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1. FC Köln klopfte nicht bei der Bundesregierung wegen Staatshilfe an

EXPRESS fragte beim FC nach. Der Klub widersprach dem Handelsblatt-Bericht ausdrücklich und ließ ausrichten: „Der 1. FC Köln hat sich grundsätzlich mit dem Instrument Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) beschäftigt, beabsichtigt derzeit aber nicht, einen Antrag zu stellen.“

EXPRESS weiß: Der Verein selbst hatte gar keinen Kontakt mit den Behörden, ließ sich lediglich von einer Firma das Instrument vorstellen. Danach hat man sich nach Klubangaben nicht weiter mit der Thematik beschäftigt.

Bereits im August hatte EXPRESS darüber berichtet, dass sich der FC um finanzielle Optionen zur Überbrückung der Corona-Krise bemüht. Schon damals prüfte der Verein ein Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Schalke 04 und Werder Bremen baten bereits um Staathilfe

Liga-Schlusslicht Schalke 04 hatte im vergangenen Jahr vom Finanzministerium des Landes NRW die Zusage für die Erteilung einer millionenschweren Landesbürgschaft erhalten. Sie dürfte bei mehr als 30 Millionen Euro liegen.

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Auch Werder Bremen erhielt dank einer Landesbürgschaft einen Corona-Kredit in Höhe von 20 Millionen Euro.

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