Corona in NRW Inzidenz nähert sich  kritischer Grenze – absoluter Hotspot liegt mitten im Rheinland

Bilanz FC beantragt 20-Millionen-Hilfe und trifft klare Investor-Entscheidung

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Werner Wolf, Präsident des 1. FC Köln, beim EXPRESS-Interview am 29. März am Geißbockheim.

Köln – Der 1. FC Köln im Kampf um das finanzielle Überleben. Am Mittwoch (31. März) stellt Finanzchef Alexander Wehrle (46) die Zahlen des letzten Geschäftsjahres vor und gibt einen Ausblick darauf, wie die Umsatzeinbrüche durch die Corona-Pandemie aufgefangen werden sollen.

  • 1. FC Köln präsentiert Bilanz
  • Corona-Pandemie hat das Geschäftsjahr schwer belastet
  • FC-Präsident bezieht klar Stellung zu möglichen Investoren

Einerseits braucht man staatliche Hilfe, um über die Runden zu kommen, dafür ist eine Bürgschaft beim Land NRW beantragt. Zudem setzt man auf die Hilfe reicher Gönner, die mit sogenannten „Genussscheinen“ dem FC beim Ausgleich des Eigenkapitals helfen sollen.

1. FC Köln: Umsatzeinbrüche in Höhe von 50 Millionen Euro

Es geht um Umsatzeinbrüche von rund 50 Millionen Euro. „Dass uns ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag coronabedingt als Umsatz fehlt, ist ja bekannt. Dass du den nicht aus der Tasche bezahlen kannst, ist auch klar. Vorstand und Geschäftsführung arbeiten seit Monaten daran, die Finanzierung der laufenden und auch der kommenden Spielzeit sicher zu stellen. Und da sind wir auf der Zielgeraden“, hatte Werner Wolf (64) im EXPRESS-Interview gesagt.

Dazu gehört nach Informationen des Handelsblattes die Beantragung einer Bürgschaft des Landes NRW über 20 Millionen Euro. In der Liga haben bereits der FC Schalke 04, Werder Bremen und Eintracht Frankfurt eine ähnliche Hilfe in Anspruch genommen.

1. FC Köln hoff auf Hilfe von reichen Gönnern

Damit das Eigenkapital, das noch 2019 stolze 38,6 Millionen Euro betrug, weiter positiv bleibt, braucht es aber auch andere Effekte. Und hier hilft das „Mezzanine-Kapital“. Reiche Gönner stellen dem 1. FC Köln Kapital zur Verfügung, dass aber nur nachrangig bedient werden muss. Also im Insolvenzfall bekommen die Geldgeber ihre Gelder nicht zurück, dafür gibt es im Normalfall höhere Zinsen.

Zudem hat man die kurzfristigen Kredite bei den Hausbanken bis zum Ende der kommenden Saison verlängert. Welche Zahlen FC-Finanzchef Alexander Wehrle genau vorstellt, dazu später mehr Infos hier.

1. FC Köln: Konzept ohne Investoren wird präsentiert

Eine Sache ist allerdings schon klar: Auf die Beteiligung von Investoren wollen Wolf und Co. auch in Zukunft verzichten. „Wir sind angetreten mit dem Versprechen, ohne Investoren auszukommen. Und wir werden auf der Mitgliederversammlung ein Konzept präsentieren, das zeigt, dass das geht", sagt FC-Präsident Wolf.

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