KEC-Revanche gegen Eisbären?„Hoffentlich ziehe ich nicht das falsche Trikot an“

Für Haie-Stürmer Marcel Noebels kommt es am Freitag zum ersten Duell mit seinem Ex-Klub nach zwölf Jahren in Berlin.

Der Tag der Abrechnung ist da. Am Freitag (25. September 2026) um 19.30 Uhr kommt es zu der mit Spannung erwarteten Playoff-Revanche der Kölner Haie gegen Meister Eisbären Berlin.

Nach den bitteren Niederlagen in den jüngsten beiden Playoffs (Finale 2025, Halbfinale 2026) sind sowohl die Spieler als auch die KEC-Fans unter den bereits über 16.500 Zuschauern heiß darauf, den Eisbären endlich mal wieder das Fell über die Ohren zu ziehen.

Haie-Stürmer Marcel Noebels: „Das Spiel wird sehr emotional für mich“

Beide Teams starteten mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison. Die Haie bügelten die peinliche 4:8-Auftaktpleite gegen Wolfsburg mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen Frankfurt aus. Die Eisbären verloren nach dem 4:2-Sieg über Straubing mit 3:4 bei Vizemeister Mannheim.

Für Stürmer Marcel Noebels (34) ist es das erste Duell mit seinem Ex-Klub nach zwölf Jahren in Berlin. „Das Spiel wird sehr emotional für mich. Hoffentlich ziehe ich nicht aus Versehen das falsche Trikot an“, scherzte Noebels und sagte über seine Ex-Mitspieler. „Ich bin mit den Jungs immer noch befreundet, wir haben zusammen viel erreicht.“

Dennoch will er ihnen natürlich auf dem Eis wehtun. Noebels ist auch in bester Torlaune. Nach seinen sieben Toren und vier Assists in der Champions Hockey League sowie dem 4:6 gegen Wolfsburg wäre ein entscheidender Treffer gegen Berlin natürlich ein Traum.

Auch sein Stürmerkollege Daniel Fischbuch (33) spielte von 2016 bis 2019 in Berlin und ist heiß auf das Duell: „Durch meine Vergangenheit in Berlin macht es natürlich immer wieder Spaß, gegen sie zu spielen. Wir wollen unser Spiel durchziehen und über die gesamte Spielzeit konsequent bleiben.“

Kollege Markus Ljungh (35) weiß: „Wir müssen demütig bleiben und unser Spiel mit und ohne Puck gut umsetzen. In der Reihe mit Kevin (Niedenz) und Tim (Fleischer) haben wir im letzten Spiel gut gespielt. Jetzt geht es darum, weiter hart zu arbeiten, die Chemie untereinander zu verbessern und füreinander zu arbeiten.“