DEL-Start in Gefahr? Corona-Chaos bei Eisbären, anderes Team verlässt Testspiel-Cup

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Constantin Braun (l.) nach der Vorrunden-Niederlage am dritten Spieltag des Magentasport-Cups gegen den EHC Red Bull München neben seinem Keeper Mathias Niederberger (r.).

Berlin – Am 17. Dezember soll die neue DEL-Saison starten. Doch die Eishockey-Klubs befinden sich kurz vor dem Start auf extrem dünnem Eis!

Nachdem die Eisbären Berlin ihren Trainingsbetrieb erstmal eingestellt haben, hat nun ein anderes Team den Magenta-Vorbereitungs-Cup verlassen.

Wegen positiver Corona-Fälle ziehen sich die Schwenninger Wild Wings zurück. Die DEL teilte mit: „Das Team befindet
sich bis mindestens zum 09.12.20 in häuslicher Quarantäne und wird somit nicht mehr weiter am MagentaSport Cup teilnehmen."

Damit fällt auch das Spiel gegen Mannheim am 6. Dezember aus. Zuvor war bereits die Partie der Mannheimer bei den Eisbären Berlin wegen Corona-Infektionen im Kader der Berliner auf den kommenden Dienstag verlegt worden.

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Eisbären Berlin setzen Training erstmals aus

Vor dem Start der neuen Saison (ab 17. Dezember) meldeten die Eisbären am Donnerstag die Infektion einiger Spieler mit dem Coronavirus. Insgesamt sollen Gerüchten zufolge vier Profis betroffen sein.

Nächstes Chaos nach den Turbulenzen rund um die Krefeld Pinguine.

Das Mannschaftstraining der Berliner findet derzeit also nicht statt. Der Verein gibt nicht bekannt, wie viele Spieler genau infiziert sind.

DEL-Saison soll starten: Konstrukt ist sehr fragil

Die Vorfälle zeigen, wie fragil das Gebilde im Eishockey ist. Die Spieler leben nicht in einer Blase, was das Infektionsrisiko deutlich erhöht.

Bei den Eisbären sind die betroffenen Personen nun in einer zehntägigen Quarantäne. Erst danach dürfen sie wieder in den Trainingsbetrieb eingegliedert werden.

Wenn ähnliche Fälle ab dem Saisonstart passieren, wovon auszugehen ist, drohen den Mannschaft immer wieder gravierende Ausfälle. Und nach einer zehntägigen Quarantäne ohne Training, können die Profis auch nicht gleich wieder voll mitmischen.

Der Spielplan wird es in sich haben, was die Taktung angeht. Fallen viele Spiele aus, wird es kaum möglich sein, Nachholtermine zu finden.

Ob bei den Berlinern der Heim-Test gegen den EHC Red Bull München am Samstag wie geplant um 17 Uhr stattfinden kann, werden weitere Tests zeigen. Am Freitag möchte das Team wieder als Mannschaft zusammen trainieren, wenn nicht weitere positive Coronafälle dazu kommen. (ubo/dom)

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