Krefeld feiert DEL-Comeback, Dresden muss weiter zittern
Comeback ist perfektKrefelder Traditionsclub kehrt in die DEL zurück, Dresden zittert

Copyright: Sven Hoppe/dpa
Pinguine-Trainer Thomas Popiesch ist zurück in der DEL. (Archivbild)
Das Comeback ist perfekt! Die Krefeld Pinguine spielen wieder in Deutschlands höchster Eishockey-Spielklasse (DEL). Nachdem sie sportlich als Champion der zweiten Liga aufgestiegen waren, hat nun auch ihr Lizenzantrag grünes Licht bekommen.
Aber während in Krefeld gefeiert wird, geht in Dresden das große Bangen weiter. Der Abstieg der Eislöwen ist nämlich noch keine beschlossene Sache. Für die Mannschaft aus Sachsen beginnt eine nervenaufreibende Wartezeit um den Platz im Oberhaus des Eishockeys.
Bleiben die Eislöwen doch noch oben?
Der Grund für diese Schwebephase: Der Prozess der Lizenzvergabe für die anderen Vereine der ersten Liga ist noch nicht abgeschlossen. Dieser wird voraussichtlich Ende Juni beendet sein. Die verrückte Konstellation: Falls ein etablierter DEL-Verein für die anstehende Spielzeit unerwartet keine Spielberechtigung bekommt, dürften die Dresdner doch in der Liga verbleiben.
„Wir freuen uns, mit den Krefeld Pinguinen einen Traditionsclub zurück in unserer Liga begrüßen zu können“, äußerte sich DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke zur Rückkehr des deutschen Meisters von 2003. Die Pinguine mussten 2022 den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.
Comeback war lange unsicher
Diese Rückkehr ist ein kleines Eishockey-Märchen, denn sie war lange fraglich. Wegen finanzieller Engpässe ließen die Verantwortlichen vom Niederrhein lange im Unklaren, ob die Unterlagen für die DEL-Lizenz überhaupt eingereicht werden. Erst deutlich nach dem Triumph in den Playoffs des Unterhauses fassten sie vor rund zwei Wochen den Entschluss. Der Antrag aus Krefeld wurde einer Vorabprüfung unterzogen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
