Brüssel versinkt im Chaos Nach Belgiens WM-Pleite: Schwere Krawalle erschüttern Hauptstadt

„Sport rund um die Uhr“ DAZN plant werbefinanziertes Angebot – weitere Preiserhöhung möglich

Alice Mascia lächelt in den DAZN Büros.

Alice Mascia (undatierte Aufnahme) ist seit April 2022 Geschäftsführerin DACH der DAZN Gruppe.

DAZN schließt weitere Preiserhöhungen nicht aus, könnte aber schon bald mit einem frei empfangbaren Angebot neue Kunden ansprechen. Das kündigte DACH-Chefin Alica Mascia in einem Interview an.

Kommt nach Sky Sports News HD ein weiterer kostenloser Sportsender eines Streaming-Anbieters? 

Der Sender DAZN plant offenbar auch ein werbefinanziertes, kostenloses Angebot. „Dort könnte man Sport rund um die Uhr sehen,“ sagte Alice Mascia im September 2022.

DAZN erhöhte mehrfach die Preise

Ein ähnliches Angebot hat Sky mit dem Sender „Sky Sports News HD“. Damit will DAZN neue Kundengruppen erschließen. „Die werden in Zukunft zum Beispiel auch alle relevanten Sportnachrichten auf DAZN lesen können, Sportartikel über uns kaufen oder Wetten auf DAZN abschließen können.“

Alles zum Thema DAZN

Zudem schließt Mascia eine weitere Preiserhöhung bei dem Internet-Sportsender nicht aus. „Es ist ein hartes Geschäft, das wissen Sie, ausschließen kann man nichts“, sagte Mascia der Süddeutschen Zeitung: „Aber im Moment sind wir sehr zufrieden.“

DAZN hatte zuletzt mehrfach die Preise erhöht, zuletzt von 14,99 Euro auf 29,99 Euro pro Monat. Der seit August 2016 in Deutschland aktive Pay-Anbieter hatte zuvor bereits im vergangenen Jahr die Kosten für das Monatsabonnement von 11,99 Euro auf 14,99 Euro heraufgesetzt. Zum Angebot gehören unter anderem Spiele der Fußball-Bundesliga sowie fast alle Partien der Champions League.

„Wir haben vor sechs Jahren mit zehn Euro im Monat angefangen, inzwischen haben wir aber ein sehr viel größeres Programm, sehr viel mehr Rechte, auch im Premium-Segment, und auch ein qualitativ deutlich besseres Produkt“, sagte die DAZN-Chefin: „Eigentlich hätten wir den Preis früher anheben müssen.“ Mascia führt seit Mai als Nachfolgerin von Thomas de Buhr die Geschäfte beim Streamingdienst.

DAZN will von heute an gerechnet in zwölf bis achtzehn Monaten profitabel sein“, sagte die Geschäftsführerin. „Das ist unser Ziel, vielleicht klappt es auch ein wenig früher.“

Mascia erklärte: „Es ist kein Geheimnis, dass wir aktuell noch nicht profitabel sind. Aber wir machen signifikante Verbesserungen, die Kurve geht steil nach oben.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.