LeBron James ist nun geimpft Streit in der NBA: Verpassen Impf-Verweigerer ihre Heimspiele?

LeBron James erklärt bei einer Pressekonferenz, dass er sich impfen ließ.

NBA-Superstar LeBron James hat sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Das gab er auf einer Pressekonferenz am 28. September 2021 bekannt.

NBA-Superstar LeBron James hat sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Zwei Wochen vor Saisonstart spitzt sich der Streit um ungeimpfte Spieler in der Liga allerdings zu.

Los Angeles. Er hatte sich bis zuletzt gegen eine Impfung gegen das Coronavirus gewehrt. Doch nun hat Basketball-Superstar LeBron James (36) seine Meinung geändert. So ist er zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Impfung auch sein Umfeld schützt.

LeBron James sieht seine Impfung nicht als Empfehlung an

So erklärte James: „Nachdem ich meine Recherchen gemacht habe, hatte ich das Gefühl, es ist nicht nur das Beste für mich, sondern auch für meine Familie und Freunde. Deswegen habe ich entschieden, das zu tun“, sagte der Profi der Los Angeles Lakers am Dienstag (28. September 2021).

Als Handlungsempfehlung für Fans oder andere Spieler aus der besten Basketball-Liga der Welt wollte er seinen Entschluss nicht verstanden wissen: „Aber ich spreche nicht über andere Leute und was sie tun sollten. Ich spreche für mich.“

In der vergangenen Saison hatte der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder (28) in einem Gespräch mit Journalisten gesagt, er selbst und James seien die einzigen nicht geimpften Spieler im Kader des NBA-Rekordmeisters. James sagte bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in Los Angeles, er sei „skeptisch“ gewesen. Schröder spielt nicht mehr für die Lakers und ist in der kommenden Saison für die Boston Celtics aktiv. Ob der deutsche NBA-Star inzwischen geimpft ist, ist nicht öffentlich bekannt.

Verpassen ungeimpfte Spieler Heimspiele ihrer Teams?

Zwei Wochen vor dem Start in die Saison gibt es rund um die Liga eine kontroverse Debatte um die Corona-Impfungen für Spieler. Trainer, Betreuer und Schiedsrichter dürfen nur geimpft ihrer Aufgabe nachgehen - für Spieler dagegen gilt diese strikte Regel nicht. Die NBA hatte einen solchen Schritt zwar angestrebt, ist aber am Widerstand der Spielergewerkschaft gescheitert. Nach Angaben der Liga sind 90 Prozent der Profis geimpft.

In einigen Standorten drohen nicht geimpfte NBA-Spieler aufgrund der geltenden Verordnungen die Heimspiele ihrer Mannschaften zu verpassen. Einer der Impfskeptiker ist  Kyrie Irving (29) von den Brooklyn Nets.

Kyrie Irving dürfte Heimspiele der Brooklyn Nets verpassen

Der siebenmalige Allstar gehört mit ziemlicher Sicherheit zu den laut Medienberichten gut 40 Profis, die rund drei Wochen vor dem Saisonstart in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga die Spritze (noch) nicht bekommen haben. Bleibt es dabei, fehlt Irving den Nets in den Heimspielen. Denn Bürgermeister Bill de Blasio hat im vergangenen Monat verfügt, dass ungeimpfte Profisportler in Innenräumen weder trainieren noch spielen dürfen.

Die gleiche Vorgabe wie im Big Apple gilt in San Francisco, wo die Golden State Warriors spielen. Auch Andrew Wiggins ist nicht geimpft, deshalb hatte der 26-Jährige zuletzt aus religiösen Gründen eine Ausnahmegenehmigung beantragt - die NBA lehnte ab. (dpa/sid)

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