Neuer Rad-Held (19) siegt wie sein Idol Tadej Pogacar.
Der nächste PogacarPaul Seixas (19) gewinnt Flèche Wallonne und ist jüngster Sieger

Copyright: David Pintens/Belga/dpa
Dreimal mussten die Radprofis die bis zu 19 Prozent steile Mur von Huy hinauf.
Der Radsport hat einen neuen Helden! Der Franzose Paul Seixas, gerade mal 19 Jahre alt und ein riesiges Talent, hat die legendäre Mur von Huy bezwungen, ganz wie sein Vorbild Tadej Pogacar, und feiert damit den nächsten Mega-Erfolg in seiner noch frischen Laufbahn.
Beim 90. Jubiläum des Halbklassikers Flèche Wallonne deklassierte der junge Fahrer seine Gegner. Damit schreibt er Geschichte als der bisher jüngste Champion dieses prestigeträchtigen Rennens. Am Ende des mörderischen Anstiegs, der Steigungen von bis zu 19 Prozent aufweist, kam Seixas mit einem klaren Vorsprung ins Ziel. Hinter ihm landeten der Schweizer Mauro Schmid sowie der Brite Ben Tulett.
Seixas kann sein Glück kaum fassen
„Das ist unglaublich, was für ein Sieg. Letztes Jahr habe ich das Rennen noch im Fernsehen verfolgt, jetzt stehe ich auf dem Podium“, äußerte sich ein sichtlich bewegter Seixas im Anschluss an seinen Erfolg.
Dieser Erfolg ist der nächste Meilenstein in der blitzartigen Karriere des jungen Fahrers. Erst vor knapp zwei Wochen triumphierte er bei der anspruchsvollen Baskenland-Rundfahrt, wie die dpa meldet. Bei der Strade Bianche, dem Rennen über Schotterpisten, war es lediglich Weltmeister Pogacar, dem er den Vortritt lassen musste.
Nächster Halt: Showdown mit den Superstars
Titelverteidiger Pogacar war dieses Mal nicht am Start. Seine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, der am nächsten Sonntag stattfindet. Dort wird es zum Gipfeltreffen kommen, denn Seixas bekommt es mit Pogacar und dem zweifachen Olympiasieger Remco Evenepoel zu tun.
Der aufstrebende Star aus Frankreich gibt sich zurückhaltend: „Tadej ist Tadej. Ich versuche, so gut wie möglich zu sein. Ich gebe mein Bestes“, kommentiert Seixas die bevorstehende Konfrontation.
Anders als bei seinem Sieg im Baskenland, wo er teilweise eine frühe Attacke ritt, bewies Seixas diesmal taktisches Geschick. Er hielt sich auf der finalen Steigung nach Huy – 1,4 Kilometer lang, im Schnitt 9,1 Prozent steil und dreimal zu meistern – zunächst zurück. Der entscheidende Antritt des Fahrers aus Lyon erfolgte erst 300 Meter vor dem Ziel. Seine Gegner hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
