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Nach tödlichem UnfallNRW-Autobahn nach stundenlanger Sperrung wieder frei

Ein brennender Lkw wird auf der Autobahn A2 nach einem schweren Unfall gelöscht. Zwei Lkw - darunter ein Gefahrguttransporter - seien in den Unfall verwickelt gewesen. Der Autobahn-Abschnitt soll in beiden Fahrtrichtungen bis Dienstagfrüh voll gesperrt bleiben, sagte eine Polizeisprecherin.

Copyright: Markus Gayk/dpa

Ein brennender Lkw wird auf der Autobahn A2 nach einem schweren Unfall gelöscht. Zwei Lkw - darunter ein Gefahrguttransporter - seien in den Unfall verwickelt gewesen. Der Autobahn-Abschnitt soll in beiden Fahrtrichtungen bis Dienstagfrüh voll gesperrt bleiben, sagte eine Polizeisprecherin.

Aktualisiert

Nach dem Brand eines Lastwagens auf der A2 in Richtung Oberhausen, blieb die viel befahrene Autobahn noch bis Dienstag dicht.

Das war eine bittere Nachricht für alle Pendler und Pendlerinnen: Die viel befahrene A2 blieb zwischen Gladbeck-Ellinghorst und dem Dreieck Bottrop in beiden Fahrtrichtungen bis Dienstagvormittag voll gesperrt!

Grund war ein Unfall mit einem Laster, in den auch ein Gefahrguttransporter verwickelt wurde.

Eine Person verstirbt noch am Steuer

Wegen Aufräumarbeiten sollte es zunächst bis Dienstag (24. Februar), 8 Uhr, dauern, bis der Verkehr wieder fließen könne, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Lkw - darunter ein Gefahrguttransporter - seien in dem Unfall verwickelt gewesen.

Die Sperrung dauerte länger, gegen 11 Uhr konnte die Strecke zum Teil freigegeben werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Erst seit 16.08 Uhr fließt der Verkehr wieder regulär, sagte ein Sprecher der Polizei Münster.

Noch am Montagabend wurden erste Details bekannt. Demnach war eine Person mit einem Sattelzug gegen 12.50 Uhr in Fahrtrichtung Oberhausen unterwegs.

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr die Person mit ihrem Lkw auf einen am Stauende stehenden Gefahrguttransporter auf. Der auffahrende Lkw geriet in Brand. Die Person am Steuer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Gefahrgut-Lkw wurde leicht verletzt. Er erlitt einen Schock.

Während der Löscharbeiten konnte nicht ausgeschlossen werden, dass auch Gefahrgut aus dem am Unfall beteiligten Gefahrgut-Lkw ausgetreten und in Brand geraten war. Der Lkw hatte eine ätzende Flüssigkeit geladen. Feuerwehr und Polizei warnten deshalb vor der Rauchentwicklung, da nicht auszuschließen war, dass hier auch Gefahrgutstoffe freigesetzt wurden.

Menschen sollen sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen

Nach Abschluss der Löscharbeiten stellten die eingesetzten Kräfte fest, dass der Behälter des Gefahrguttransporters bei dem Brand unversehrt geblieben war. Gefahrgut war nicht ausgetreten. Die Ladung sei intakt geblieben, berichtete die Sprecherin. 

Angesichts einer starken Rauchentwicklung am Unfallort sollten Menschen, die sich in der unmittelbaren Nähe aufgehalten hatten und unwohl fühlten, sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen, so die Polizei, die mögliche Geschädigte bittet, sich bei der Polizei Münster unter der Rufnummer 0251 275-0 zu melden.

Die Beamten und Beamtinnen bitten außerdem mögliche Zeugen und Zeuginnen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich ebenfalls zu melden. (dpa)

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