Abo

Sarah Engels macht Köln stolzESC-Moderator feiert EXPRESS-Schlagzeile live im TV

Sarah Engels begeistert im Finale des 70. Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle.

Copyright: Jens Büttner/dpa

Sarah Engels begeistert im Finale des 70. Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle.

Aktualisiert:

Sarah Engels trat als Zweite beim ESC 2026 in Wien auf – und bekam vor Millionen Zuschauern eine ganz besondere Liebeserklärung aus Köln.

Es war ein Moment, der Köln stolz gemacht haben dürfte.

Sarah Engels fackelte mit ihrem Song „Fire“ die Bühne der Wiener Stadthalle ab. Und kurz zuvor feierte ESC-Moderator Thorsten Schorn die EXPRESS-Titelseite der Samstagsausgabe – mit der Schlagzeile: „Sarah, mer jon met dir durch et Füer“. Sarah, wir gehen mit dir durchs Feuer!

„Sie hat alles abgebrannt, jetzt geht der Spritpreis wieder hoch“

Sarah Engels, als zweite Startnummer des Abends ohnehin schon unter Druck, betrat danach die Bühne – und lieferte. Ihr Auftritt lief reibungslos, die Performance saß.

Feuerfontänen schossen hoch in die Luft, Engels ließ sich das weiße Kleid vom Körper reißen und zeigte sich im goldenen Dress. Selbst der Zwei-Meter-Sturz in die Arme ihrer Tänzerinnen am Ende war (zum Glück) fehlerfrei – und sah spektakulär aus. Jubel in der gesamten Halle!

Blick auf die EXPRESS-Schlagzeile der Samstagsausgabe.

Copyright: EXPRESS

Blick auf die EXPRESS-Schlagzeile der Samstagsausgabe.

Auch Schorn war danach aus dem Häuschen: „Sie macht das alles mit so unfassbarer Freude“, schwärmte er. Und legte nach: „Sie hat alles abgebrannt, jetzt geht der Spritpreis wieder hoch.“

Die Startnummer zwei gilt beim ESC traditionell als eine der schwierigsten Positionen: Das Publikum ist noch nicht warm, die Jury noch nicht fokussiert, und der erste Eindruck verblasst schnell hinter den späteren Auftritten. Engels hat gezeigt: Horror-Startplatz hin oder her – am Ende kommt es darauf an, wie sehr man für die Show brennt!

Nicht nur Schorn ist begeistert von der 33-Jährigen. Auch die kölsche Musikwelt fieberte mit. Sven West, Sänger der Räuber, war vor dem ESC-Start voll des Lobes: „Die Nummer ist ihr wie auf den Leib geschnitten. Shakira hätte diese Nummer sicher sehr gerne gehabt.“

Patrick Lück von den Höhnern fand ebenfalls klare Worte: „Ein kölsches Mädchen für Deutschland beim ESC – was will man mehr? Vom musikalischen Gesamtpaket müsste sie theoretisch um die ersten Plätze mitkämpfen. Wir drücken mit der ganzen Band auf jeden Fall alle Daumen.“ Auch Micky Brühl, Ex-Frontmann der Paveier, ist überzeugt: „Mit Sarah haben wir eine richtig gute Sängerin am Start. Sie kann tanzen und singt hervorragend. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mit ihrem Charme relativ weit oben landet.“ (mg)

Sarah Engels aus Deutschland mit dem Titel „Fire“ steht bei der Probe für das Finale des 70. Eurovision Song Contest (ESC) auf der Bühne.

Wer gewinnt ESC 2026?

Neue Prognose zeigt klaren Favoriten – bitterer deutscher Platz