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Schweres LosESC-Startplatz für Sarah Engels steht fest – er gilt als verflucht

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Jetzt steht fest, wann Sarah Engels beim ESC-Finale auf die Bühne muss. Ein schlechtes Omen?

Für Sarah Engels wird es in Wien eine echte Zerreißprobe. Denn beim Finale des ESC geht sie für Deutschland schon als zweite Teilnehmerin ins Rennen.

Und dieser Startplatz hat es in sich! Denn er gilt als verflucht. Bekannt ist diss Phänomen als „Curse of Number Two“ oder „Fluch der Startnummer zwei“. In der Geschichte des ESC hat bis heute noch kein Land gewonnen, wenn es im Finale als Zweites auftrat.

Auch Top-Favoriten haben es nicht leicht

Ob sich Sarah Engels damit beschäftigt? Ihr Können hat die Sängerin schon im Halbfinale bewiesen, wo sie außerhalb des Wettbewerbs mit ihrem Song „Fire“ das Publikum mitriss. Doch Punkte kann sie erst am Samstagabend holen. Ob die Zuschauer ihre Darbietung nach 23 weiteren Auftritten bei der Endabstimmung noch im Gedächtnis haben, wird das große Finale zeigen müssen.

Die Situation ist zusätzlich brisant, wenn man bedenkt, wer direkt nach ihr die Bühne betritt: Auf Startplatz drei folgt Noam Bettan aus Israel mit seinem Titel „Michelle“. Israel ist zwar ein etablierter Teil des ESC und gehört zur Europäischen Rundfunkunion (EBU), welche den Wettbewerb ausrichtet. Allerdings ist die Beteiligung des Landes wegen des Vorgehens im Gaza-Krieg stark umstritten, weshalb fünf Nationen den diesjährigen Wettbewerb boykottieren. Der Auftritt nach Engels' erstem großen ESC-Finale steht daher unter besonderer Beobachtung.

Griechenland, das bei den Wettanbietern hoch im Kurs steht, muss auch relativ am Anfang performen: Akylas tritt mit dem Song „Ferto“ als sechster Act auf. Ein anderer Mitfavorit, Finnland, hat es mit Startplatz 17 deutlich besser erwischt und ist viel später an der Reihe.

Zur Erinnerung: Als Lena Meyer-Landrut 2010 für Deutschland den Sieg holte, konnte sie sich von Position 22 aus in die Köpfe von Jury und Publikum singen.

Allerdings ist die Startposition nicht entscheidend: Das Voting beginnt im Finale schon, bevor der erste Act überhaupt singt. Außerdem hat der Vorjahressieger JJ den Sieg für Österreich vom neunten Platz aus geholt. Dieses Jahr hat das Gastgeberland die Ehre, die Show zu beenden: Cosmo wird mit dem Lied „Tanzschein“ als letzter Künstler performen.

Am Samstagabend schauen wohl über 150 Millionen Menschen das ESC-Finale am Bildschirm mit. Das macht den Wettbewerb zu einem der gewaltigsten Musikevents auf dem ganzen Planeten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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