„Stiftung Warentest“ Nie mehr selber saugen? Diese Saug- und Wischroboter überzeugen im Test 

Ein Saugroboter saugt den Boden und eine Frau sitzt auf dem Sofa und hält die Füße hoch, damit das Gerät darunter durchfahren kann.

Saug- und Wischroboter können von alleine die Wohnung saugen und wischen. 

Saug- und Wischroboter können alleine die Wohnung saugen und den Boden putzen. Aber lohnen sich die Geräte wirklich und welcher ist der beste? Stiftung Warentest hat das untersucht.

Die Haare von Katze und Hund fliegen überall herum, in den Ecken bilden sich schon die ersten Wollmäuse und auf dem Küchenboden sind noch ein paar Flecken vom Kochen gestern Abend. „Mal eben“ die ganze Wohnung zu saugen und zu putzen, kann ganz schön nervenaufreibend und ein echter Zeitfresser sein. 

Mittlerweile gibt es aber Saug- und Wischroboter, die einem die ganze Arbeit abnehmen können. Man muss nur den Staubbehälter regelmäßig leeren und Wasser in den Tank füllen, den Rest macht der Roboter von alleine.

Aber wie gut funktioniert das wirklich? Stiftung Warentest hat das im „test“-Heft Ausgabe 12/2022 untersucht und insgesamt vierzehn Saugroboter getestet, zehn davon haben zusätzlich eine Wischfunktion.

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Stiftung Warentest: Diese Saug- und Wischroboter überzeugen

Preislich unterscheiden sich reine Saugroboter wenig von denen mit Wischfunktion. Die von Stiftung Warentest getesteten Roboter kosten alle zwischen 220 und 1400 Euro, sechs Geräte wurden mit „gut“ und vier mit „ausreichend“ bewertet, der Rest ist „befriedigend“.

Im Test zeigte sich schnell: Keiner der Saug- und Wischroboter überzeugt in allen Punkten, viel mehr haben sie unterschiedliche Stärken und Schwächen. Das teuerste Gerät ist zugleich auch das beste: Der Roborock S7 MaxV Ultra wurde von Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt, weil er vor allem auf Hartboden überzeugt und auch seine Handhabung und die Servicestation sehr angenehm ist. Allerdings schwächelt er im Vergleich zu anderen Robotern etwas bei Teppichböden.

Ohne Servicestation kostet der Roborock statt 1400 Euro nur noch die Hälfte, aber dafür müssen dann in der Bequemlichkeit Abstriche gemacht werden. Die Station saugt nämlich automatisch den Staub aus dem Roboter raus und tauscht auch das Wasser aus. Ohne Station muss dies selber per Hand erledigt werden.

Saug- und Wischroboter im Test: Die Preis-Leistungs-Sieger

Preis-Leistungs-Sieger ist ganz klar der Medion X40 für 300 Euro: Auf Hartböden saugt er „sehr gut“ und er wischt „befriedigend“, außerdem überzeugt er darin, auch kurze und hakelige Fasern aufzunehmen zu können. Katzen- und Hundebesitzer sollten sich dieses Gerät also näher ansehen. Insgesamt liegt das Gerät auch auf Platz zwei des Tests und schnitt in der Gesamtbewertung mit gut (2,5) ab.

Manche Saugroboter haben auch mit langen Haaren zu kämpfen, da sie sich um die Hauptbürste wickeln und diese so verfilzen. Dieses Problem kennt der Neato D8 aber nicht: Dem reinen Saugroboter machen lange Haare nichts aus und Hart- und Teppichböden saugt er „befriedigend“. Das Gerät kostet 400 Euro und erhielt in der Gesamtbewertung die Note „gut“ (2,3).

Bestseller auf Amazon: Diese 3 Saugroboter begeistern

Der beste reine Saugroboter kostet 660 Euro. Der RX3 Scout Home Vision von Miele schnitt mit gut (2,1) ab und saugt Hartböden auch sehr gut, allerdings schwächelt er auf Teppichboden in der Handhabung.

Bei Amazon ist der Miele RX3 Home Vision Saugroboter schon für 589 Euro erhältlich.*

Saug- und Wischroboter lassen sich übers Handy steuern

Gesteuert werden alle Saug- und Wischroboter über eine App, die sich im Test alle als brauchbar erwiesen.  Bei fast allen Apps lassen sich auch sogenannte Verbotszonen einrichten, die der Roboter umgehen soll. Das ist besonders praktisch, wenn das Gerät Gefahr läuft, Stromkabel aus Geräten zu ziehen oder den Teppich zu wischen.

Es können auch Betriebszeiten eingestellt werden und die Besitzerinnen und Besitzer des Saugroboters können auf der App sehen, wie weit er ist oder ob es eine Fehlermeldung gab – dafür muss man nicht zu Hause sein. Ansonsten muss man eigentlich nur den Start-Knopf drücken und der Roboter legt schon los.

Saug- und Wischroboter: Wie eigenständig sind sie?

Ganz eigenständig sind die Saug- und Wischroboter also nicht. Bei Geräten ohne Absaugstation muss nach ungefähr zwei Stunden Laufzeit der Staubbehälter geleert und das Schmutzwasser ausgetauscht werden, bei den Stationen muss das auch getan werden, allerdings erst, wenn der Staubbeutel bzw. der Wassertank voll ist. Der Staubfilter sollte auch regelmäßig abgeklopft werden, damit die Filter nicht so schnell verstopfen. 

Manchmal müssen auch Ersatzteile beim Hersteller nachgekauft werden, beispielsweise die Haupt- oder Seitenbürste oder das Wischtuch. Meistens kosten die aber nicht mehr als 30 Euro.

Die Saug- und Wischroboter können einem also durchaus viel Arbeit im Haushalt abnehmen, dafür sind sie aber auch nicht ganz billig. Gerade Leute mit einem Haus oder einer größeren Wohnung können durch den Roboter viel Zeit sparen. Allerdings sollte vor dem Kauf genau geschaut werden, welches Modell zu einem passt und wo die Stärken oder Schwächen liegen.

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