„Stiftung Warentest“ Kosten senken:  Das sind die Testsieger unter den Strommessegräten

Zum Themendienst-Bericht vom 16. November 2022: Ein Strommessgerät wird direkt an die Steckdose gehängt - und darauf kommt das Elektrogerät.

Detektive an der Steckdose: Strommessgeräte im Test

Wie viel Strom zieht eigentlich Ihr Fernseher im Standby-Modus? Wie viel kostet Sie die Kaffeemaschine, die zwischen zwei Tassen angeschaltet bleibt? Strommessgeräte zeigen uns das.

 Elektrogeräte verbrauchen viel Strom. In Zeiten immenser Energiepreise ist gut zu wissen, wie viel man verbraucht und welche Geräte man vielleicht mal eher ausschaltet. Strommessgeräte liefern diese Werte.

Die Stiftung Warentest hat 15 Modelle getestet - und ist von der großen Mehrheit der Geräte überzeugt. Einmal vergaben die Prüfer die Note „sehr gut“, zehnmal „gut“ - darunter an das günstigste Gerät im Test, das nur neun Euro kostet.

Und der Preis vieler Geräte rechnet sich schnell, wenn man sich mit den gemessenen Werten auseinandersetzt, so die Warentester. Ein Beispiel: Ein Küchenradio (5 Watt) und eine Stereoanlage (10 Watt) verursachen im Standby-Modus zusammen Stromkosten von etwa 45 Euro im Jahr (0,34 Euro pro Kilowattstunde).

„Stiftung Warentest“: Strommessgeräte im aktuellen Test 

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Die Strommessgeräte werden zwischen den Stecker des Gerätes und der Steckdose installiert - sind also eine Art Zwischen-Steckdose. Gesteuert werden sie über eine App auf dem Smartphone oder am Computer.

Bei smarten Strommessgeräten handelt es sich eigentlich um aus der Ferne schaltbare Steckdosen mit der Zusatzfunktion Strommessung. Dafür können aber technischen Voraussetzungen nötig sein, etwa ein Router des Anbieters oder eine App für ein bestimmtes Betriebssystem. Das sollte man also bei der Auswahl im Blick haben, rät die Stiftung Warentest.

Ein Tipp: Gut für das Verständnis können Messgeräte sein, die nicht nur den Verbrauch angeben, sondern auch noch die Ausgaben in Euro berechnen.

Strommessgeräte in der Leistungsmessung über zwei Watt: Gut bis sehr gut

Stören muss man sich nicht an Angaben auf der Verpackung einiger Geräte, dass diese für die Messung niedriger Leistungen nicht ausgelegt sind. In der Praxis sei das „kein großes Problem“, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2022).

Zwar haben viele moderne Geräte einen sehr geringen Standby-Wert, laut Stiftung Warentest etwa Fernseher mit deutlich unter 0,5 Watt. Solche Werte würden aber beim Stromsparen kaum ins Gewicht fallen. Und in der Leistungsmessung über 2 Watt seien die meisten Geräte gut bis sehr gut.

„Stiftung Warentest“: Testsieger unter den Strommessegräten

- Standby Energy-Monitor SEM 16+ USB von NZR (Note 1,7 / 193 Euro)

- Energie-Messgerät Control Line von REV (1,7 / 17 Euro)

- Inspector III Energiekosten-Messgerät von X4-Life (1,8 / 20 Euro)

Testsieger unter den smarten Messgeräten:

- Fritz!Dect 200 von AVM (Note 1,5 / 78,50 Euro)

- Voltcraft SEM6500 WiFi Energiekosten-Messgerät von Conrad (1,9 / 45 Euro) - (dpa/tmn)

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