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„Traurig“Virologe mit scharfer Kritik an deutscher Corona-Politik – er fordert völlig anderen Weg

Virologe Klaus Stöhr (hier 2020 im ZDF) ist mit der deutschen Corona-Politik ins Gericht gegangen.

Virologe Klaus Stöhr (hier 2020 im ZDF) ist mit der deutschen Corona-Politik ins Gericht gegangen.

Der Virologe Klaus Stöhr findet im RTL-Frühmagazin „Guten Morgen Deutschland“ drastische Worte zur Corona-Politik in Deutschland.

Der Corona-Gipfel am Mittwoch (16. Februar) heizt die Debatte um Lockerungen in Deutschland noch einmal enorm an. Auch Virologe Prof. Klaus Stöhr meldete sich zu Wort. Im RTL-Frühmagazin „Guten Morgen Deutschland“ stellte er der deutschen Corona-Politik ein vernichtendes Zeugnis aus.

Eine Beschlussvorlage für das Treffen sieht einen Stufen-Plan hin zu einem fast vollständigen Ende der Maßnahmen vor. Doch längst nicht alle sind für schnelle Öffnungen. Allen voran Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Der sprach sich aktuell gegen eine voreilige Rücknahme aller Auflagen aus.

Eine Position, die dem Virologen und Epidemiologen Klaus Stöhr bitter aufstößt. Für ihn sind die Aufhebungen der Corona-Beschränkungen längst überfällig. „In Deutschland ist man extrem vorsichtig und das hat auch etwas mit der Angst zu tun, die man in den letzten zwei Jahren in Deutschland über das eigentlich verhältnismäßige Maß hinaus geschürt hat.“

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Wenn man „evidenzbasiert“ und „situationsbezogen“ lockern würde, dann müsse alles viel schneller gehen, so Stöhr in der RTL-Sendung. Die Sorge vor einer Überlastung des Gesundheitssystem sei völlig unbegründet, so Stöhr: „Deutschland hat die größte Anzahl von Intensivbetten weltweit, hat die größte Anzahl von Krankenhausbetten in Europa.“

Virologe Stöhr: Traurig, dass man in Deutschland nur auf einige Wissenschaftler hört

Länder wie Schweden oder die Schweiz hätten im Vergleich zu Deutschland nur die Hälfte bis ein Viertel der Krankenhausbetten. „Und da erwartet man jetzt, dass es in Deutschland eine Überlastung gibt, während in anderen Ländern gelockert wird, schon seit Wochen, Monaten? Ich weiß nicht, wo diese Sorge herkommt. Jedenfalls aus Zahlen und Fakten ist sie nicht begründet.“

Es sei „besonders traurig“, dass man in Deutschland noch immer „auf einige wenige Wissenschaftler und den ein oder anderen ‚wissenschaftlernden‘ Politiker“ höre, so Stöhr weiter mit seinen Aussagen, die nach einer Generalabrechnung der deutschen Corona-Politik klingen. (jv)