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Lidl, Aldi, Edeka Hitze sorgt für Engpass: Verschwindet Käse-Sorte bald aus den Regalen?

Ein Köchin reibt in einer Filiale der Restaurantkette Vapiano Parmesan auf ein Pasta-Gericht.

Für viele gehört es beim Spaghetti-Essen einfach dazu, doch Parmesan könnte bald nur noch schwer zu erwerben sein. Das Foto vom 21. August 2019 ist ein Symbolbild.

Die Hitzewelle bereitet italienischen Landwirten große Schwierigkeiten. Die Folgen könnten bald auch in deutschen Supermärkten wie Aldi, Lidl und Edeka zu sehen sein. 

Für viele gehört er beim Spaghetti-Essen einfach dazu: Der Reibekäse Parmesan. Nicht nur bei jeglichen Pasta-Gerichten schwören zahlreiche Genießer und Genießerinnen auf die beliebte italienische Spezialität. Aufgrund der Hitzewelle in Europa muss darauf allerdings möglicherweise bald verzichtet werden.

In Norditalien macht die schwerste Dürre seit 70 Jahren den Landwirten zu schaffen. „CNN“ zufolge weist der Fluss Po, der Norditalien von den Cottischen Alpen bis zur Adria durchkreuzt, einen besorgniserregenden Tiefststand auf. Das könnte weitreichende Folgen auch für die Regale der deutschen Supermärkte und Discounter haben.

Italiens Landwirte schlagen Alarm: Gibt es bald kein Parmesan mehr im Supermarkt?

Denn Parmigiano Reggiano darf nur in den Provinzen Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna westlich des Reno sowie Mantua östlich des Po produziert werden. Dabei handelt es sich um die Vorschriften der DOP (Denominazione d'Origine Protetta), das italienische Siegel für Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung.

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Wie die „HNA“ berichtet, könnten die Parmesan-Produkte bald aus dem Angebot verschwinden oder zumindest deutlich teurer werden. Denn vom Wasser des längsten italienischen Flusses sind die Städte und auch die Industrie der Region abhängig, beispielsweise bei der Gewinnung von Wasserkraft, dem Transportwesen oder der Bewässerung.

Die norditalienischen Landwirte der Po-Ebene sehen unter anderem die Parmesan-Produktion bedroht und schlagen nun Alarm. Laut der „Augsburger Allgemeinen“ musste die Herstellung des berühmten Parmigiano Reggiano bereits deutlich heruntergefahren werden, da weniger Milch ankomme, „die den Qualitätsstandards entspricht“.

Um dies jedoch zu gewährleisten, müssen die Kühe der norditalienischen Bauern mit genügend Wasser versorgt werden. Wenn der Landwirt am Ende des Tages 30 Liter Milch anliefern will, brauchen seine Tiere täglich 100 bis 150 Liter Wasser zum Trinken – ein großes Problem beim derzeitigen Wassermangel.

Es ist noch unklar, wie stark sich diese Krise auf Deutschland auswirken könnte. Doch Engpässe bei Discountern und Supermärkten wie Aldi, Lidl und Edeka sind genauso denkbar wie teurere Preise. (gr)

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