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Matcha bekommt KonkurrenzDas ist Hojicha, die milde Alternative mit weniger Koffein

Hojicha Tee als ganzes Blatt und als Pulver

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Hojicha-Pulver ist eine pulverisierte Form von Hojicha-Tee, einer traditionellen Sorte aus Japan, die aus gerösteten Grünteeblättern hergestellt wird.

Hojicha statt Matcha? Das kann der neue Trend-Tee wirklich.

Jeder redet über Matcha, aber aus Japan kommt jetzt ein neuer Herausforderer für den grünen Fitmacher. Sein Name ist Hojicha, ein Trendgetränk, das vieles neu interpretiert – und für manche die ideale Alternative darstellt.

Beide Teesorten haben ihren Ursprung in Japan und sind Arten von Grüntee. Hojicha, was übersetzt „Rösttee“ bedeutet, zeichnet sich jedoch durch einen sanfteren und leicht schokoladigen Geschmack aus. Er stellt eine Option für Menschen dar, die auf Matcha mit zu viel Energie oder Nervosität reagieren.

Weniger aufputschend, doch mit einem Haken

Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern, erläutert: „Im Vergleich zu Matcha-Tee enthält er weniger Koffein“. Dieser klare Pluspunkt kommt mit einem Aber: „Allerdings enthält er auch weniger gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Gerbstoffe.“

Aber was ist der Grund für die deutlichen Abweichungen dieser zwei angesagten Teesorten? Für den populären Matcha nutzt man ausschließlich junge Blätter, die im Schatten herangewachsen sind. Im Gegensatz dazu werden für Hojicha reifere Blätter und selbst die Pflanzenstängel verwendet.

Das Geschmacksgeheimnis: Röstung statt Dämpfung

Die Herstellung macht den wesentlichen Unterschied: Nach dem Dämpfen erfahren die Blätter für den Hojicha eine starke Röstung. Dies sorgt nicht nur für die charakteristische bräunliche Färbung, sondern auch für das spezielle Aroma. Als süßlich, karamellartig und beinahe kaffeeähnlich wird der Geschmack von der Verbraucherzentrale Bayern beschrieben. Diese Note harmoniert ausgezeichnet mit Milch, wie etwa bei einem Hojicha-Latte.

Hojicha ist, ähnlich wie Matcha, ebenfalls in Pulverform erhältlich, wodurch sich Latte-Kreationen kinderleicht herstellen lassen. Aber Achtung ist hier angebracht. Die Konsumentenschützer machen auf einen wesentlichen Aspekt aufmerksam: Im Gegensatz zum traditionell aufgebrühten Tee wird bei der Pulverform das komplette Blatt konsumiert.

Die Schwierigkeit hierbei ist: Man nimmt dabei auch eventuelle Schadstoffe oder Fremdkörper auf, die auf dem Blatt haften könnten. Deshalb empfehlen die Fachleute, Hojicha in Pulverform nicht zwingend jeden Tag zu trinken. Diese Empfehlung trifft im Übrigen ebenso auf das populäre Matcha-Grünteepulver zu. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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