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Die Airfryer-FalleExpertin erklärt, bei welchen Produkten Sie unnötig draufzahlen

Mann kocht mit einem Airfryer

Copyright: Christian Charisius/dpa/dpa-tmn

Gewürzmischungen, Schalen, vorgeschnittene Papiere: Für Airfryer gibt es mittlerweile viele Zusatzprodukte.

Airfryer-Falle: Dieses Zubehör ist rausgeschmissenes Geld.

Die Heißluftfritteuse ist der Star in deutschen Küchen, fast jeder zweite Haushalt (42 Prozent) besitzt laut einer YouGov-Umfrage schon eine. Doch der Hype um den Mini-Ofen hat eine teure Schattenseite. Eine Expertin verrät jetzt, bei welchem Zubehör ihr nur unnötig Geld ausgebt und worauf ihr wirklich achten müsst.

Längst ist der Airfryer mehr als nur eine fettarme Pommes-Bude für zu Hause. „Mittlerweile wird mit der Heißluftfritteuse sogar gerne gebacken“, erklärt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Kein Wunder also, dass die Hersteller auf den Zug aufspringen und immer mehr maßgeschneiderte Produkte auf den Markt werfen – von speziellen Backmischungen über Gewürze bis hin zu Aufbackbrötchen.

Spezielles Zubehör: Oft teurer und nicht immer nötig

Doch lohnt sich der Kauf dieser Extra-Produkte? „Berechnet auf den Grundpreis sind sie etwas teurer als ‚normale‘ Zutaten oder Zubehör“, stellt Krehl klar. Für sie sind es vor allem „Bequemlichkeitsprodukte“. Das Geld könnt ihr euch also oft sparen.

Ein gutes Beispiel ist das Backpapier. Eigentlich braucht ihr gar keines, da die meisten Geräte antihaftbeschichtet sind. „Aber es erleichtert das Reinigen des Airfryers“, so die Expertin. Natürlich könnt ihr einfach herkömmliches Backpapier zuschneiden. Die teureren, vorgeschnittenen Schalen haben aber den Vorteil, dass sie nicht so leicht verrutschen. Eine Alternative für Sparfüchse: wiederverwendbare Silikoneinsätze, die aber nach jeder Benutzung gereinigt werden müssen.

Achtung, Verbrennungsgefahr! Nicht jedes Gewürz verträgt die Hitze

Auch bei den Gewürzmischungen gilt: praktisch, aber teurer. Wer sparen will, mischt einfach selbst. Doch Vorsicht! „Was es allerdings bräuchte, ist das Wissen, welche Gewürze starke Hitze vertragen und welche nicht“, warnt Daniela Krehl. „Feine Gewürze können bei sehr hohen Temperaturen, wie sie im Airfryer entstehen, ohne Fett schneller verbrennen und dadurch bitter schmecken.“

Besonders empfindlich sind demnach feine, trockene Kräuter und Pulver wie Knoblauch, Zwiebel, Paprika oder Oregano. Besser funktionieren Gewürze wie Kreuzkümmel oder Koriander, wenn sie mit etwas Öl vermischt werden. Absolut hitzestabil sind hingegen Salz, ganze Pfefferkörner oder frischer Rosmarin.

Teure Sprays und Mini-Pizzen: So spart ihr bares Geld

Damit die Gewürze nicht im heißen Luftstrom umherwirbeln, sollten sie mit etwas Öl vermischt werden. Dafür gibt es spezielle Öl-Sprays für den Airfryer. Sinnvoll? „Die sind natürlich teurer als herkömmliche Speise- und Bratöle“, sagt Krehl. Ihr Tipp: „Da kann man über selbst befüllbare Sprühflaschen nachdenken oder einfach Öl mit dem Pinsel auftragen.“

Und was ist mit den speziellen Pizzen oder Aufbackbrötchen für die Heißluftfritteuse? Auch hier winkt die Expertin ab: „Dabei handelt es sich mehr um eine auf die Heißluftfritteusen angepasste Größe als um Neuentwicklungen.“ Auch sie dienen, genau wie fertige Fix-Produkte, vor allem der Bequemlichkeit. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Ein Senioren-Paar im Garten. Der Mann sitzt im Rollstuhl auf einem Hublift.

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