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Aldi und Lidl betroffenInflation bei Nudeln: Preise nehmen ganz neues Ausmaß an

Nudeln bei Aldi und Lidl werden teuer: Ein Nudelgericht auf einem Teller.

Nudeln werden jetzt ebenfalls von der Inflation erwischt. Die Preise sollen in jeglichen Supermärkten und Discountern drastisch ansteigen. Das Symbolfoto stammt vom 11. Juni 2021.

Preis-Schock bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Nudeln sollen jetzt deutlich teurer werden. Der Grund dafür ist auch auf das aktuell ungünstige Wetter zurückzuführen.

von Gianluca Reucher (gr)Jana Steger (JS)

Egal, ob Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka – die Lebensmittelpreise in Supermärkten und Discountern bereiten Kunden und Kundinnen weiter Kopfzerbrechen. Jetzt schlägt der Inflations-Irrsinn erneut gnadenlos zu.

Einem aktuellen Bericht von „agrarheute“ zufolge soll jetzt auch noch der Preis für ein wichtiges Grundnahrungsmittel steil in die Höhe schnellen. Nudel- und Pasta-Gerichte erfreuen sich in etlichen Haushalten enormer Beliebtheit, da sie schnell und einfach zuzubereiten sind, gut schmecken – und eben den Geldbeutel nicht allzu stark belasten. Das war zumindest bis jetzt so ...

So teuer werden Nudeln jetzt bei Aldi, Lidl, Rewe und Edeka

So planen Aldi, Lidl, Rewe & Co. wohl eine enorme Preiserhöhung für alle Nudel- und Pasta-Produkte. Laut „agrarheute“ sind die allgemein schlechten Ernten in Europa und beim Top-Exporteur Kanada, welche die Kosten für Hartweizen (Durum) stark ansteigen lassen, der Grund für diese bittere Nachricht.

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Vor allem die Dürre in Kanada sowie die schlechten Wetterbedingungen in Europa seien Ursache für die schlechte Ernte. Dadurch sind die Markt-Kosten für Hartweizen schon jetzt in kürzester Zeit um über 20 % gestiegen – und ähnlich soll es entsprechend auch den Nudel- und Pasta-Preisen im Lebensmittelhandel ergehen.

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Demnach kann die Preis-Erhöhung bei den einzelnen Nudel- und Pasta-Anbietern variieren, es sei aber allgemein mit einer Anhebung von über 20 % zu rechnen. Ein Schlag ins Gesicht für zahlreiche Haushalte – immerhin konsumierte laut „statista“ jeder Deutsche mehr als 9,5 kg Pasta im Jahr 2020.

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die weltweite Hartweizenproduktion im Jahr 2023/24 auf den niedrigsten Stand seit 22 Jahren sinken werde. Vor allem auf Kanada entfalle dadurch etwa die Hälfte des weltweiten Handels. Die Folge: Stark steigende Preise von Hartweizen auch in Europa.

Doch das war noch nicht alles. Expertinnen und Experten glauben, dass die Preise in Zukunft sogar noch weiter ansteigen könnten. Aktuell notiere der Hartweizen in Bologna (Italien) 412 Euro je Tonne. Das sind 70 Euro beziehungsweise 20 Prozent mehr als im Juli. Doch auch an anderen wichtigen Handelsplätzen werden Preissteigerungen wahrgenommen.

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Am wichtigsten französischen Handelsplatz La Pallice werden aktuell beispielsweise 415 Euro je Tonne geboten. Das wären 55 Euro mehr als im Juli. 

Einen leichten Hoffnungsschimmer gäbe es jedoch. Chief Market Analyst von Grain Fox Neil Townsend erklärte dazu: „Es gibt Anzeichen dafür, dass die Türkei in der Lage sein könnte, etwa fünf bis sechshunderttausend Tonnen zu exportieren, was den Preisanstieg, den wir sehen könnten, ein wenig abmildert.“