Aldi, Lidl, Penny & Co. Extreme Preissteigerung bei Discountern – Vergleich schockiert

Die Preise bei den Discountern steigen, die Inflationsrate ist höher als seit 50 Jahren nicht mehr. Doch wie stark haben sich die Produkte wirklich verteuert? Im Video oben wird die Preisentwicklung aufgezeigt.

Die Preisspirale dreht sich immer weiter in die Höhe. In den Discountern bei Aldi, Lidl & Co. sind die Preise in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Vor allem bei Lebensmitteln müssen Kundinnen und Kunden sehr viel tiefer in die Tasche greifen.

Die steigende Inflationsrate macht Konsumentinnen und Konsumenten stark zu schaffen. Im Mai 2022 wurde die Teuerung in Deutschland mit 7,9 Prozent beziffert, sie liegt damit auf dem höchsten Stand seit rund 50 Jahren.

Aldi, Lidl, Penny: Inflations-Ranking von Produkten schockiert

Aber wie extrem die Discounter-Preise in der vergangenen Zeit wirklich gestiegen sind, das können Kundinnen und Kunden meist nur ahnen. Schließlich führen die wenigsten Buch über ihre Einkäufe. Was bleibt ist das miese Gefühl an der Kasse beim Bezahlen.

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Doch das Verbraucherportal Verlgeich.org bringt nun Licht ins Dunkle und hat stichprobenartig analysiert, bei welchen Produkten die Preise in einem Zeitraum von weniger als zwei Monaten besonders stark gestiegen sind.

Das Ergebnis des Vergleichs schockiert. Im Video oben ist die Preisentwicklung für die wichtigsten Produkte des täglichen Bedarfs übersichtlich aufgeführt.

Die ersten drei Plätze des Inflations-Rankings überraschen und führen vor Augen, wie stark die Preise auch in den wichtigsten Sortimenten in die Höhe geschnellt sind.

Für das Ranking wurden die Preise von über 50 Eigenmarkenprodukten in einem zufällig ausgewählten Berliner Discounter am 23. März und am 29. Mai erhoben.

Preise für Lebensmittel beim Discounter steigen laut Studie weiter

Expertinnen und Experten rechnen unterdessen damit, dass die Preise sehr bald noch weiter nach oben klettern werden. „Die Preise im Lebensmitteleinzelhandel sind weit davon entfernt, den tatsächlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln in den vergangenen 18 Monaten widerzuspiegeln“, wird Aurélien Duthoit, Branchenexperte bei Allianz Trade, in einem Bericht von der „Wirtschaftswoche“ zitiert. „Das Schlimmste kommt auf die Haushalte also erst noch zu.“

Mehr als zehn Prozent dürften die Preise demnach steigen. Umgerechnet wären das im Durchschnitt rund 250 Euro Mehrkosten pro Jahr und pro Kopf. Eine riesige Belastung vor allem für einkommensschwache Menschen. Denn die Preissteigerungen finden sich ja auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens wieder. (jv)

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