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„Stiftung Warentest“ Induktionsfelder im Test: Dieses günstige überzeugt

Ein Topf mit Wasser wird auf einen Elektroherd mit rot glühendem Ceran-Feld gestellt.

Mit Induktionsfeldern lässt sich vor allem schneller kochen. Das Symbolfoto wurde am 2. März 203 in Sieversdorf aufgenommen.

Mit einer Induktionskochplatte kann man in der Küche Zeit sparen. Allzu tief in die Tasche greifen muss man dafür nicht: Günstigere und teurere Modelle überzeugen im Test gleichermaßen.

Drei Minuten, bis das Wasser kocht: Induktionskochfelder haben ordentlich Power. Das liegt daran, dass die Spulen darin Magnetfelder erzeugen, die die speziellen Töpfe - und damit auch ihren Inhalt - erhitzen. Wie tief muss man für ein gutes Gerät in die Tasche greifen?

Ob teuer oder günstig, macht kaum einen Unterschied: Die Stiftung Warentest hat neun verschiedene Induktionskochfelder getestet. Alle bekamen die Note „Gut“, das Kochfeld „Matmässig“ für 269 Euro von Ikea ebenso wie das Gerät von Miele, das mit 1050 Euro knapp viermal so viel kostet (test-Ausgabe 3/22).

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Induktionskochfelder können auch sanft

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Die getesteten Geräte punkteten damit, dass sie einerseits schnell stark aufheizen, andererseits die Wärme aber auch sanft abgeben können - etwa beim Schmelzen von Kuvertüre. Auch bei der Handhabung schnitten die Geräte gut ab. Von den getesteten Induktionskochfeldern haben diese drei am besten abgeschnitten:

Bosch PIF645BB1E, Note: Gut (2,0), UVP: 400 Euro

  • schnelles, punktgenaues Kochen, leichte Reinigung und geringer Energieverbrauch
  • extra zuschaltbare Kochzone für großes Bratgeschirr wie Bräter und Fischtöpfe
  • Timer mit Abschaltfunktion

Constructa CA724255, Note: Gut (2,0), UVP: 480 Euro

  • zuschaltbare Bräterzone
  • Touch Control-Bedienung: praktische, schnelle Bedienung der Kochstelle durch leichtes Fingertippen
  • Kindersicherung: schützt kleine, neugierige Kinderhände

Siemens EH645BFB1E, Note: Gut (2,0), UVP: 395 Euro

  • mit bis zu 50% mehr Leistung dank powerBoost-Funktion
  • zuschaltbare Bräterzone

Was den Warentestern jedoch auffiel: Die Platten der Induktionskochfelder heizen ungleichmäßig. Das gilt vor allem für Kochplatten mit ovalen Spulen, die nebeneinander angeordnet sind. Doch auch runde Spulen schaffen es nicht, die Wärme gleichmäßig bis zum Rand abzugeben. Laut den Warentestern können gute Pfannen und Töpfe diese Schwäche - zumindest teilweise - ausgleichen.

Induktionskochfelder: Vorsicht bei Herzschrittmachern

Dazu kommt, dass bei den Kochfelder oft nicht auf den ersten Blick deutlich wird, wo man den Topf am besten platziert. Einige Hersteller markieren diesen Bereich lediglich mit dünnen Linien oder Punkten, so die Warentester.

Lässt sich der Topf nicht optimal auf der Kochplatte ausrichten, kann das für Menschen mit einem Herzschrittmacher zum Problem werden. Spulen, die nicht vollständig vom Topf bedeckt sind, können magnetische Streufelder erzeugen, die auf Herzschrittmacher einwirken. Wer davon betroffen ist, sollte vorher mit dem Arzt oder der Ärztin abklären, ob die Anschaffung eines Induktionskochfeldes ratsam ist. (sai/dpa)

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