Im historischen Café an der Piazza del Popolo erlebten zwei Männer ein blaues Wunder.
Wucher am Touristen-HotspotÜppige Rechnung in historischem Café sorgt für Aufsehen

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Der Petersplatz in Rom. (Symbolbild)
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Der Wucher in den europäischen Touristenmetropolen nimmt kein Ende: Zwei Männer haben in einem Café an der Piazza del Popolo eine Rechnung von 35,11 Euro für eine vergleichsweise bescheidene Bestellung erhalten.
Nach eigenen Angaben bestellten sie zwei Kaffees – einen langen und einen Macchiato – sowie eine Scheibe Sachertorte und setzten sich an einen Tisch.
Laut ihrer Darstellung kostete jeder Kaffee 7 Euro, die Torte 15,50 Euro. Hinzu kam ein Zuschlag von 20 Prozent für den Tischservice in Höhe von 5,61 Euro.
35 Euro für Kaffee und Sachertorte in Rom
Die beiden Männer äußerten sich in einem Beitrag des italienischen TV-Senders „TG4“ enttäuscht. Der Rechnung zufolge sei der Betrag „wirklich übertrieben“ gewesen; die Tortenportion sei zudem nur ein kleiner Happen gewesen.

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Das Kolosseum in Rom bei Nacht. (Archivfoto)
Die Bar Canova liegt an der bekannten Piazza del Popolo und damit an einem der meistbesuchten Plätze Roms. Das Café ist nicht nur wegen seiner Lage beliebt, sondern auch wegen seiner Geschichte. Regisseur-Legende Federico Fellini soll dort früher regelmäßig zu Gast gewesen sein.
Für viele Besucherinnen und Besucher gehört ein Kaffee an einem historischen Platz zum Rom-Erlebnis – entsprechend groß ist jedoch die Enttäuschung, wenn die Rechnung deutlich höher ausfällt als erwartet.
Touristen sollten immer die Preise vorher checken
In italienischen Cafés können sich die Preise je nach Ort der Bestellung unterscheiden. Wer seinen Kaffee direkt am Tresen trinkt, zahlt häufig weniger als Gäste, die an einem Tisch Platz nehmen. Zusätzlich können Gebühren für den Tischservice berechnet werden. Reisende sollten deshalb vor der Bestellung einen Blick auf die Speisekarte werfen und prüfen, ob für den Service ein Aufschlag ausgewiesen ist.
In dem aktuellen Fall seien Preise auf der Speisekarte ausgewiesen und auch online einsehbar, heißt es in dem TV-Bericht.
Der Inhaber soll auf Anfragen lediglich geantwortet haben, man könne schreiben, was man wolle, es interessiere ihn nicht. (red)

