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Alarm für UrlauberBlut-Erbrechen, Hirnblutungen – Virus-Warnung für 16 Länder

Türkises Wasser, weißer Sand: Malediven-Strand.

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Alarm wegen Virus: Türkises Wasser, weißer Sand – auch Traumziele wie die Malediven stehen wegen Dengue-Fieber aktuell im Fokus. (Symbolbild)

Aktualisiert:

Virus-Alarm im Traumurlaub: Dengue breitet sich in beliebten Reisezielen aus. Behörden warnen – auch deutsche Urlauber sind betroffen.

Ein neues Gesundheits-Update der US-Behörde Centers for Disease Control and Prevention sorgt für Unruhe bei Urlaubern: Für 16 Länder weltweit gilt aktuell eine erhöhte Warnstufe wegen Dengue-Fieber. Grund sind deutlich mehr Infektionen als üblich bei Rückkehrern. Darüber berichtet unter anderem die „New York Post“.

WHO warnt vor Ausbreitung von Dengue-Fieber

Besonders brisant: Das Virus wird durch Mücken übertragen – und kann im schlimmsten Fall dramatisch verlaufen. Neben Fieber, starken Gliederschmerzen und Hautausschlag drohen laut Experten auch innere Blutungen, Blut im Erbrochenen oder sogar Hirnblutungen. In schweren Fällen kann die Krankheit binnen Stunden lebensgefährlich werden.

Diese Länder stehen aktuell im Fokus der Warnung:

  1. Afghanistan
  2. Bangladesch
  3. Bolivien
  4. Kolumbien
  5. Cookinseln
  6. Kuba
  7. Guyana
  8. Malediven
  9. Mali
  10. Mauretanien
  11. Neukaledonien
  12. Pakistan
  13. Samoa
  14. Sudan
  15. Timor-Leste
  16. Vietnam

Die Liste der „New York Post“ zeigt nur Länder, in denen sich zuletzt besonders viele Reisende infiziert haben – sie bildet aber nicht die weltweit am stärksten betroffenen Regionen ab. Laut Weltgesundheitsorganisation gehören auch klassische Fernreiseziele wie Brasilien, Thailand und Vietnam weiterhin zu den betroffenen Dengue-Gebieten. Das bedeutet: Die Gefahr beschränkt sich nicht nur auf die genannten 16 Länder – auch andere beliebte Urlaubsziele sind betroffen.

Urlaubsländer wie Malediven, Thailand oder Brasilien betroffen

Trotz der teils drastischen Symptome bleibt die offizielle Warnstufe noch niedrig. Dennoch raten Behörden dringend zu Schutzmaßnahmen: lange Kleidung, Mückenspray und klimatisierte Räume. Denn tückisch ist vor allem eines: Die Krankheit kann sich erst bis zu zwei Wochen nach der Reise zeigen – und dann plötzlich eskalieren.

Auch Thailand – hier ein Strand von Pattaya – ist vom Dengue-Virus betroffen.

Copyright: IMAGO/ZUMA Wire

Auch Thailand – hier ein Strand von Pattaya – ist vom Dengue-Virus betroffen. (Archivbild

Ein Impfstoff für klassische Urlauber steht bislang nicht zur Verfügung. Weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr bis zu 400 Millionen Menschen betroffen – Tendenz steigend.

Die Welt steckt seit dem Höhepunkt 2023 in einer Dengue-Krise: Laut Weltgesundheitsorganisation wurden so viele Fälle registriert wie nie zuvor, Millionen Menschen infizierten sich, tausende starben – besonders in Brasilien eskalierte die Lage dramatisch.

Krankenhäuser arbeiteten am Limit, ganze Regionen standen unter Druck, während sich das Virus rasant ausbreitete. Experten sprechen von der größten Dengue-Welle aller Zeiten – und warnen: Die Gefahr ist noch lange nicht vorbei, auch beliebte Urlaubsziele geraten zunehmend ins Visier. (jag)

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