Trockenheit im Garten? Diese Tipps retten Ihre Pflanzen.
Hitze-Schock im GartenMit diesen 5 Tipps retten Sie Ihre Pflanzen vor der Trockenheit

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Wenn die Temperaturen steigen, leiden viele Pflanzen unter Hitzestress.
Die Sonne brennt vom Himmel, der Boden ist staubtrocken und eure Pflanzen lassen die Köpfe hängen? Wenn die Temperaturen steigen und der Regen ausbleibt, leiden die Gärten in Köln und der Region. Doch keine Sorge: Mit ein paar cleveren Tricks könnt ihr gegensteuern und eure grüne Oase retten.
Mulchen oder hacken: So bleibt die Feuchtigkeit im Boden
Als schnelle Hilfe gegen den Trockenstress rät Garten-Fachmann Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL), offene Beete zu mulchen. Dafür könnt ihr einfach Rasenschnitt, Ernteabfälle oder Stroh verwenden. Der Boden heizt sich dadurch nicht so stark auf und das Wasser verdunstet langsamer. Die Folge: Ihr müsst deutlich weniger gießen.
Eine Alternative zum Mulch: Lockert man nach dem Wässern die oberste Bodenschicht regelmäßig auf, schafft man eine Art natürlichen Verdunstungsschutz. So bleibt das wertvolle Wasser länger im Boden, wo es hingehört – bei den Wurzeln eurer Pflanzen.
Gemüse aus dem Süden? Diese Pflanzen lieben die Hitze
Doch es geht nicht nur darum, Wasser zu sparen. Der Klimawandel bringt auch neue Chancen für euer Gemüsebeet. „Der Klimawandel stellt uns vor echte Herausforderungen, aber er ermöglicht den Anbau von Kulturen, die hier früher nicht reiften“, erklärt Experte Lutz Popp. Das ist der „Wie bitte?!“-Moment für viele Hobbygärtner.
Was früher undenkbar schien, ist jetzt möglich: Pflanzen wie Spargelbohne, Helmbohne und Sommer-Portulak kommen super mit Trockenheit klar. Und wärmeliebende Sorten wie Kichererbsen, Süßkartoffeln und Auberginen fühlen sich bei uns mittlerweile richtig wohl. Eine echte Bereicherung für den heimischen Speiseplan!
Bäume für die Zukunft: Diese Arten trotzen der Dürre
Auch bei Bäumen und Sträuchern lohnt sich ein Umdenken. Klimaangepasste Gehölze wie Felsen-Ahorn, Blumen-Esche oder die Thüringische Mehlbeere trotzen Hitze und Trockenheit. Sie können in zukünftigen Gärten zu robusten Schattenspendern werden.
Aber Achtung bei den jungen Bäumen! Sie benötigen während der ersten Jahre besondere Pflege. Statt oft ein bisschen, solltet ihr lieber seltener, aber dafür durchdringend mit 20 bis 30 Litern pro Gießgang wässern.
Blütenpracht trotz Trockenheit und Futter für Bienen
Ihr wollt trotz Hitze nicht auf bunte Blüten verzichten? Kein Problem! Stauden wie Lavendel, Schafgarbe, Flockenblumen, Astern oder Duftnesseln sind laut Nabu Berlin eine hervorragende Wahl. Sie sehen nicht nur toll aus, sondern bieten auch Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten bis tief in den Spätsommer hinein wertvolle Nahrung.
Der größte Fehler beim Gießen: So macht ihr es richtig
Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist laut Nabu der frühe Morgen. Dann ist die Verdunstung am geringsten und die Gewächse können das Wasser optimal aufnehmen. Abends gießen geht auch, erhöht aber die Gefahr von Pilzerkrankungen und lockt Schnecken an.
Und ganz wichtig: Gießt immer unmittelbar am Wurzelansatz und vermeidet es, die Pflanzen von oben großflächig zu beregnen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
