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Neue Entwicklung bei Corona-InzidenzRKI warnt vor zwei Bakterien-Arten: „Wird weiter zunehmen“

Lothar Wieler, Chef des RKI (Robert Koch-Institut), hier im September im Haus der Bundespressekonferenz.

Lothar Wieler, Chef des RKI (Robert Koch-Institut), hier im September im Haus der Bundespressekonferenz.

Die bundesweite Corona-Inzidenz ist in der vergangenen Woche erneut leicht gestiegen. Das RKI warnt gleichzeitig vor zwei Bakterien-Arten, die derzeit die Runde machen.

Die Corona-Inzidenz nahm in der Woche bis zum 18. Dezember um elf Prozent gegenüber der Vorwoche zu, wie aus dem Covid-19-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend (22. Dezember) hervorgeht.

Bereits in den beiden Wochen davor hatte die Inzidenz leicht zugelegt.

RKI: Atemwegserkrankungen weiterhin über Niveau der Vorjahre

Insgesamt liege die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen weiterhin über dem Niveau der Vorjahre, sei aber im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Die meisten Atemwegsinfekte, die zu einem Arztbesuch führten, wurden zuletzt von Influenzaviren (55 Prozent) und von Humanen Respiratorischen Synzytial-Viren (RSV, 15 Prozent) ausgelöst.

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Das Coronavirus fanden Experten nur in 5 Prozent der entsprechend untersuchten Proben, schreibt das RKI. Die Zahl der Covid-Erkrankungen steige aktuell in der Gruppe der älteren Erwachsenen an, Kinder und jüngere Erwachsene seien vor allem von Influenza- und RSV-Infektionen betroffen.

RKI warnt vor Streptokokken- und Pneumokokken-Infektionen

Das RKI verweist in seinem aktuellen Bericht auf eine Zunahme von bakteriellen Infektionen der Atemwege, die die sehr starke Zirkulation der respiratorischen Viren begleiteten.

„Die Zahl von Gruppe-A-Streptokokken-Infektionen und Pneumokokken-Infektionen wird voraussichtlich weiter zunehmen“, heißt es im Wochenbericht. „Dies stellt eine zusätzliche Herausforderung für das Gesundheitssystem dar.“ (dpa)