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Große Trauer um ZDF-Journalist Langjähriger Moderator Joachim Jauer gestorben

Journalist Joachim Jauer ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Journalist Joachim Jauer ist im Alter von 82 Jahren gestorben, wie das ZDF am 1. August 2022 in Mainz mitteilte.

ZDF-Zuschauerinnen und Zuschauer kannten ihn als Moderator der Sendung „Kennzeichen D“. Jetzt ist Joachim Jauer tot.

Der frühere ZDF-Korrespondent Joachim Jauer starb am Freitag (29. Juli 2022) im Alter von 82 Jahren, wie das ZDF am Montag (1. August) in Mainz mitteilte.

Der geborene Berliner war in seiner ZDF-Karriere langjähriger Korrespondent in der DDR, Redakteur und Moderator des Magazins „Kennzeichen D“ und Leiter der Studios in Berlin, Bonn und Wien.

ZDF trauert um „Brückenbauer“ Joachim Jauer

1965 startete Jauers Karriere beim ZDF. Von 1978 an leitete er über vier Jahre hinweg das Büro des Senders in der DDR. Anschließend übernahm er die Redaktion des Magazins „Kennzeichen D“ und machte sich bei Zuschauerinnen und Zuschauern des Senders einen Namen.

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Nach seiner Zeit im Studio Bonn und der folgenden drei Jahre als Leiter des ZDF-Studios in Wien zog es ihn zurück nach Berlin. Als einziger westdeutscher Fernsehkorrespondent berichtete er über den Abbau der Grenzanlagen durch ungarische Grenztruppen: „Heute endet hier an dieser Stelle die vierzigjährige Teilung Europas in Ost und West. Dies wird unabsehbare Folgen haben – für Europa, für die Deutschen in der Bundesrepublik und insbesondere in der DDR“, so der Moderator 1989.

Zehn Jahre später übernahm der Journalist schließlich die Leitung des ZDF-Landesstudios bis zu seinem Ausscheiden im Juni 2002.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey würdigte Jauer als „Brückenbauer zwischen Ost und West“. „Joachim Jauer war lange Jahre für die ZDF-Zuschauerinnen und -Zuschauer der Mann, der ihnen den Osten erklärte“, erklärte er. Drei Jahrzehnte lang habe er authentisch, kenntnisreich und aus eigener Anschauung unter anderem aus der DDR berichtet. (afp/ots)

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