Wegen Depressionen verbrachte Jessica Haller 2025 mehrere Monate in einer psychiatrischen Klinik. Im Podcast „M wie Marlene“ erklärte die ehemalige „Bachelorette“ und „Let's Dance“-Kandidatin nun, wie es zu ihrem Zusammenbruch kam.
Mit Schmerzmitteln betäubtEx-“Bachelorette“ mit traurigem Geständnis

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Inzwischen geht es der früheren RTL-“Bachelorette“ Jessica Haller wieder gut.
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Sie habe „lange nicht mehr darüber gesprochen“, betont Jessica Haller. Im Podcast „M wie Marlene“ blickt die ehemalige „Bachelorette“ nun jedoch nicht grundlos auf die psychischen Probleme zurück, die sie in den vergangenen Jahren bewältigen musste: „Ich möchte den Frauen und Männern und jüngeren und älteren Leuten sagen, dass es okay ist, wenn die Seele mal nach Ruhe schreit.“
Ein „People Pleaser“ sei sie „auf gar keinen Fall“, stellt Haller klar. „Aber ich möchte, dass Menschen sich in meiner Umgebung gut fühlen. Und irgendwann habe ich mich um alle anderen gekümmert - außer um mich selbst.“ Die 36-Jährige erinnert sich: „Ich habe irgendwann mal nicht mehr meine eigenen Gedanken gehört.“
„Ich bin drei Monate in der Psychiatrie gewesen“
Zudem habe die einstige RTL-Rosenkavalierin über einen langen Zeitraum hinweg täglich unter Rücken- und Kopfschmerzen gelitten und „Körper und Seele“ vernachlässigt. „Ich habe mich selber nicht ernst genommen, also meine Gedanken, meine Schmerzen habe ich ignoriert.“
In besonders stressigen Zeiten mit vielen Terminen habe Haller „morgens dann meine Ärztin angerufen und gesagt: 'Du, ich brauche eine Infusion, ich muss heute den ganzen Tag drehen.'“ Die damalige Hoffnung der nach Ibiza ausgewanderten Influencerin: „Du gibst mir durch die Vene, damit ich keine Schmerzen habe, Schmerzmittel. (...) Und dann wird das gut.“ Aus heutiger Sicht weiß Haller: „Ich habe mich mit Schmerzmitteln betäuben lassen, damit mein Körper hinterherkommt.“
Im Gespräch mit Podcast-Gastgeberin Marlene Lufen resümiert die Mutter einer fünfjährigen Tochter: „Diese Depression hat sich da eingeschlichen mit diesen ständigen Schmerzen, mit diesem ständigen Ignorieren meines Körpers.“ Sie habe sich „lange nicht eingestehen“ wollen, dass etwas nicht in Ordnung sei. „Ich musste immer beschäftigt sein“, erinnert sich Haller: „Ich hatte keine ruhige Minute haben können, weil dann kamen Dinge hoch.“
Inzwischen wisse sie: „Auch das sind Depressionen.“ Ans Ende ihrer Kräfte sei sie schließlich bei einem Besuch der kranken Großmutter ihres Ehemannes Johannes gelangt, in deren Genesung Haller ihre „ganze Energie“ gesteckt habe. „Nach ein paar Tagen habe ich gemerkt: Jetzt bin ich komplett leer. Ich bin nicht mehr aus dem Bett gekommen.“
Letztlich habe sich die Ex-“Let's Dance“-Kandidatin zu einem Aufenthalt in einer psychatrischen Klinik entschieden. „Ich war einfach wie so ein Wrack. Wie so eine Hülle.“ Zunächst habe sie mit der Vorstellung gehadert, längere Zeit von ihrer Tochter getrennt zu sein. „Dann sind Wochen vergangen und ich bin drei Monate in der Psychiatrie gewesen.“ Obwohl sie bis heute mit Schuldgefühlen kämpfe, stehe Haller voll und ganz hinter ihrer damaligen Entscheidung: „Weil ich diese Lebensfreude zurück habe - und alles wieder zurück ist.“ (tsch)
