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„Man darf nicht verschlampen“Volksmusik-Star Margot Hellwig über Trauer und ihr Karriere-Ende

Margot Hellwig

Copyright: Andreas Lander/dpa-Zentralbild/dpa

Margot Hellwig stand jahrzehntelang auf der Bühne (Archiv).

Volksmusik-Ikone Margot Hellwig: Die Lust am Singen ist weg

Ein Schock für die Welt der Volksmusik. Die bekannte Künstlerin Margot Hellwig (84) zieht einen Schlussstrich unter das Singen. „Seit dem Tod meines Mannes habe ich nicht mehr gesungen. Ich habe die Freude am Singen verloren“, offenbarte die Musikerin der „Abendzeitung“ in München, wie die dpa berichtet.

Eine Rückkehr vor die TV-Kameras kommt für sie nicht infrage. Die Vorstellung daran bereitet ihr zu viel Kummer: „Wenn ich nach einem Auftritt in ein leeres Haus heimkäme, würde mich das außerdem sehr traurig machen.“

Maria und Margot Hellwig

Copyright: picture alliance / dpa

Hellwig in den 1980er Jahren mit ihrer Mutter Maria.

Ihr Bühnen-Abschied liegt schon Jahre zurück

Ihren Abschied von der Bühne gab Hellwig bereits Ende 2015 in einer Sendung von Florian Silbereisen bekannt. Ein schrecklicher Schicksalsschlag folgte nur ein Jahr darauf, als ihr Gatte nach 55 gemeinsamen Ehejahren von ihr ging. Große Bekanntheit hatte sie im Duo („Servus, Gruezi und Hallo“) an der Seite ihrer Mutter erlangt, die schon 2010 verstorben war.

Tägliches Ritual für ihren verstorbenen Mann

Trotz der tiefen Trauer pflegt Hellwig ein berührendes Ritual, um ihren Gatten zu ehren. „Ich mache mich jeden Tag zurecht. Eine Jogginghose ist nichts für mich. Mein Mann wollte immer, dass ich ordentlich daheim rumlaufe und mich für ihn herrichte. Das habe ich beibehalten“, offenbarte sie der „AZ“.

Für die 84-Jährige ist das auch eine Frage der Selbstachtung. „Das hat auch etwas mit Selbstachtung zu tun. Man darf nicht verschlampen.“ Ihre Mutter sei ihr dabei bis heute ein leuchtendes Beispiel: „Auch Mama ging nie unfrisiert aus dem Haus. Sie bleibt auch heute noch ein Vorbild.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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