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Seit fünf Jahren Single Valentina Pahde: „Mein Selbstbewusstsein hemmt die Männer“

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Valentina Pahde spielt die Hauptrolle in der TVNOW-Eventserie „Sunny – wer bist du wirklich?“

Köln/München – Bei „Sunny“ ziehen dunkle Wolken auf. 

Seit 2015 spielt Valentina Pahde (25) die Rolle der „Sunny Richter“ im RTL-Dauerbrenner „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Jetzt zieht es die Enkelin von Serien-Fiesling Dr. Jo Gerner (gespielt von Wolfgang Bahro) raus aus Berlin. „Sunny“ bekommt ihre eigene Serie, die ab dem 1. Oktober bei TVNOW läuft. Diese dreht sich um „Sunnys Erlebnisse“ in der Fotografie-Masterclass in München – inklusive jeder Menge Party- und Sex-Szenen! 

Im EXPRESS-Interview spricht Valentina Pahde über die Dreh-Arbeiten, mitten in der Corona-Krise, Sex-Szenen mit Unbekannten, Zukunfts-Pläne mit ihrer Zwillingsschwester Cheyenne Pahde, ihr privates Liebesleben und verrät, was sie sich von Männern wünschen würde.

Valentina, „Sunny – wer bist du wirklich“ wurde unter besonderen Bedingungen gedreht. Erzähl uns ein bisschen davon.

Alles zum Thema Valentina Pahde

Valentina Pahde: Wir hatten besondere Dreharbeiten. Es stand lange auf der Kippe, aber wir durften trotz Corona drehen. Zwei Wochen vorher haben wir erfahren, dass wir nur drehen können, wenn wir Schauspieler in eine Vollzeit-Quarantäne gehen. Das war natürlich erstmal ein Schock. Alle Schauspieler und der Produzent mussten elf Wochen unter einem Dach leben – und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin nicht so der WG-Typ (lacht). Auf einmal neun Mitbewohner zu haben, war schon krass. Aber es kam alles besser, als ich es mir vorgestellt habe.

Wie war der Moment, als du von deiner eigenen Serie erfahren hast?

Ich war total überrascht, als der GZSZ-Produzent meinte: RTL hat da was geplant. Ich dachte erst: Okay, eigene Serie … wie meinen die das? Wie kriegen wir das mit GZSZ hin? Ich konnte mir das am Anfang gar nicht vorstellen, bis ich den Produzenten kennengelernt und die ersten Bücher gelesen habe. Da war ich sofort Feuer und Flamme, weil das auch sehr untypisch für deutsches TV ist. Sehr, extrem, pur, wir sprechen Tabu-Themen an, es geht um Sex, Körperlichkeiten… Und auf einmal stand ich dann am Set meiner eigenen Serie – das war schon ein Highlight.

Was genau sind die Unterschiede zu anderen deutschen Serien?

So einen Look gab es meines Erachtens im deutschen TV noch nicht. Es ist super international – alles. Wir hatten eine super Kamera, ganz tolles Licht – etwas ganz anderes, als man es von GZSZ kennt. Der ein oder andere Zuschauer wird überrascht sein, dass wir in Deutschland auch in der Lage sind, so roughe Sachen zu drehen. Gerade mit einem GZSZ-Charakter. Es ist kein Spin-off!

Du hast die Sex-Szenen angesprochen – wie war das, wenn es noch expliziter war als bei GZSZ? Schwieriger sich darauf einzulassen?

Es ist immer wieder eine Herausforderung, weil das Null Komma Null mit echten Gefühlen oder Intimität zu tun hat.

Trotzdem muss es ja so rüberkommen.

Genau das ist die Herausforderung. Aber es stehen zehn Leute drum herum, man ist abgeklebt – es ist eigentlich wie eine Choreografie, die man durchführt. Das Gute war, dass wir uns alle – es gab ja einige Sex-Szenen – schon vorher kennengelernt haben in der Villa. So hatte man die Möglichkeit, den anderen schon besser kennenzulernen. Sonst kann es schon mal sein, dass du am ersten Tag eine Sex-Szene hast mit jemandem, den du davor nie gesehen hast.

Die Serie heißt „Sunny – wer bist du wirklich?“. Findet sie das raus?

Das ist eine sehr gute Frage, ich habe auch schon oft darüber nachgedacht, ob ich als Valentina weiß, wer ich bin. Ich glaube, das ist ein Prozess und es wäre langweilig, wenn man das von heute auf morgen herausfindet. Man ist ja immer auf der Suche nach irgendwas. Ich glaube, Sunny ist sehr, sehr nah dran, aber wird vor viele Herausforderungen gestellt. Es ist nicht nur die Frage, ob Sunny weiß, wer sie ist, sondern auch die anderen Charaktere. Der Prozess ist spannend zu beobachten. Ich würde sagen, manch einer weiß es – bei Sunny wird man das erst sehen, wenn sie zurück nach Berlin kommt.

Das steht also fest, dass sie zurückkehrt und wieder bei GZSZ dabei ist? Wenn die neue Serie erfolgreich wird, könnte es ja auch damit weitergehen.

Das weiß man in dieser bunten Fernsehlandschaft nie so genau, wie das ankommen wird. Aber wir sind guter Dinge. Fakt ist: Sunny geht nach München und da ist einiges passiert. Sie wird zurückgehen nach Berlin, aber wer weiß, ob sie dann da bleibt (grinst).

Sunny verliebt sich in München, dir und deinem Drehpartner wurde auch schon etwas angedichtet. Das hast du zwar relativ schnell aufgeklärt, aber verliebt Valentina sich denn auch mal wieder?

(lacht) Das ist glaube ich die beste Frage ever. Ich bin ja bekannt dafür, dass ich seit langer langer Zeit Single bin und auch sehr happy damit bin. Weil ich ein wahnsinniges Arbeitstier bin. Ich sage immer, ich bin mit dem Job verheiratet. Ich liebe es auch, frei zu sein und so wenig Kompromisse wie möglich eingehen zu müssen. Das gefällt mir schon sehr gut. Klar würde ich mich freuen, wenn es irgendwann mal wieder klappt. Aber ich bin nicht verzweifelt auf der Suche, nur weil ich seit fünf Jahren Single bin. Wenn es passiert, dann passiert’s – da bin ich auch offen für.

Würdest du es denn mit Fans und Öffentlichkeit teilen? Du und deine Schwester seid doch so begehrte Frauen – vielleicht seid ihr auch einfach nur sehr gut darin, Geheimnisse zu bewahren?

Danke (grinst). Aber ich bin da ganz offen und ehrlich. Wenn man in dem Beruf ist, den wir haben und so in der Öffentlichkeit steht, macht das die Partnersuche natürlich nicht einfacher. Und auch nicht, dass wir so selbstbewusst und schlagfertig sind. Ich wurde auch von Freunden und Bekannten schon oft gefragt, warum ich Single bin, dabei wäre ich doch so eine toughe und schöne Frau. Ich glaube, genau das hemmt viele Männer.

Wirklich?

Das beste Beispiel: Egal wie oft ich ausgehe in der Vergangenheit, ich werde einfach nicht angesprochen. Die trauen sich einfach nicht. Das finde ich schade, dass die Männer sich da so verändert haben. Ich merke das auch, wenn mich jemand irgendwo sieht. Statt mich anzusprechen, schreibt er mir auf Instagram. Weil es einfacher ist, dort einen Korb zu kriegen – das ist ja meistens die Angst der Männer – als im echten Leben. Das finde ich so schade! Mein größter Traum wäre, jemanden in Wirklichkeit kennenzulernen. Ob im Club, in einer Bar über Freunde oder im Supermarkt. Schade, dass die Männer sich nicht mehr so viel trauen!

Männer…

Und dann ist natürlich die Frage, sind sie an mir als Valentina oder an Valentina Pahde der Schauspielerin interessiert. Für mich gäbe es nichts Schlimmeres, als mit einem Hardcore-Fan zusammen zu sein, der es geil findet, dass ich in der Öffentlichkeit bin und die und die Leute kenne. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich so lange Single bin. Weil ich mir da einfach nie sicher und sehr vorsichtig geworden bin.

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Valentina Pahde und Gerrit Klein in einer Szene aus „Sunny – wer bist du wirklich“

Also dein Tipp an die Männer: Sprecht die Frauen in der Realität an!

Voll! Auch nicht nur bei mir. Das bekomme ich auch bei vielen anderen mit. Es ist doch viel schöner, wenn man sich in die Augen gucken kann. Beim Schreiben versteht man ja manchmal auch Sachen falsch – dann wird es nur kompliziert.

Kompliziert wird es auch bei Sunny. Dort wird sogar eine Leiche gefunden. Wirst du dann zur Ermittlerin?

Ich durfte sozusagen Handtasche gegen Agent 007 tauschen (grinst). Sunny ist es natürlich wichtig, aufzuklären, was da passiert ist. Sie hatte ja auch eine emotionale Beziehung zu der Person, die da ums Leben gekommen ist. Das war ein Schock für sie, auch weil sie sich nicht erinnern kann. Bleibt die Frage: Wer war es und warum? Und welche Person, mit der sie tagtäglich lebt, könnte ein Menschenleben auf dem Gewissen haben und tut so, als wäre nichts passiert. Das macht sie verrückt.

Auch Drogen spielen eine Rolle. Muss man das selber mal durchgemacht haben, um so einen Exzess auch spielen zu können?

Diese Drogengeschichte verfolgt mich immer wieder. Sunny war bei GZSZ ja auch schon in einem Drogenabsturz und hatte sich geschworen, die Finger davonzulassen. In einem schwachen Moment hat sie dann doch nachgegeben. Solche Szenen sind superschwer zu spielen. Ich habe in meinem Leben noch nie – wirklich noch nie – Drogen genommen. Und ich bin da auch wahnsinnig dagegen. Dann ist es natürlich umso schwieriger das zu spielen. Da gehört extreme Recherche dazu. Ich habe mir natürlich auch Hollywood-Filme angeschaut. Etwa „The Wolf of Wallstreet“, wo Leonardo DiCaprio sich komplett wegkokst. Ich hoffe, dass es authentisch rüberkommt. Aber sonst sind Drogen für mich überhaupt kein Thema!

Was aber jetzt ein Thema für dich ist: Musik. Du singst den Titelsong zur Serie.

Ja, die große Ehre habe ich relativ spontan bekommen. Das ist zwar nur eine Strophe und wir konnten nicht ins Tonstudio, weil wir ja in Quarantäne waren. Wir haben das in meinem Apartment aufgenommen, Wilson Gonzalez hat den Ton bedient. Aber es ist so gut geworden, dass wir das auch nehmen konnten.

Kommt da denn bald noch mehr Musik von dir?

Ich könnte mir das auf jeden Fall vorstellen. Meine Schwester und ich, wir kommen ja aus dem Kirchen-Gospel-Chor und hatten auch immer Gesangsunterricht. Wir sind auch in Gesprächen mit verschiedenen Platten-Labels, was Eigenes zu machen. Das Problem war bisher immer die Zeit, aber wir hoffen, dass wir nächstes Jahr vielleicht zusammen an den Start gehen können.

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