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„Sonderfall“ bei „The Voice“Coaches sorgen für denkwürdigen Moment

Bei Marvin Hollederer mussten Michi Beck (links) und Smudo (rechts) ganz genau hinhören. (Bild: Joyn / Claudius Pflug)

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Bei Marvin Hollederer mussten Michi Beck (links) und Smudo (rechts) ganz genau hinhören. 

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Nicht nur Michi Beck fand die Darbietung von „The Voice“-Talent Marvin „völlig verwirrend“. Am Ende drehte sich keiner der Coaches für den 34-Jährigen um - und doch kam er weiter. Wie konnte das sein?

Waren ein, zwei oder gar drei Talente auf der Bühne? Bei der Blind Audition von Marvin Hollederer war den Coaches in der neuen Folge von „The Voice of Germany“ (freitags, 20.15 Uhr, SAT.1, samstags, 20.15 Uhr, ProSieben) die Irritation anzusehen. In seiner Rock-Interpretation des Juli-Evergreens „Regen und Meer“ gab sich der 34-Jährige derart wandelbar, dass Michi Beck seufzte: „Völlig verwirrend!“ An einer Stelle meinte Nico Santos gar zu erkennen: „Die Person ist besser.“

Den Buzzer betätigte am Ende jedoch niemand, obwohl Smudo sehr gerne gewollt hätte. Doch erst hielt ihn Mit-Coach Michi Beck ab, dann war er geringfügig zu spät. „Ich hab' gedrückt, da war es gerade weg“, rechtfertigte er sich gegenüber Marvin. Bezüglich der Unsicherheit, wie viele Leute auf der Bühne seien, schob Smudo augenzwinkernd hinterher: „Wir haben die ganze Zeit gewartet: Wann singen die zusammen?“

„Dachte, es ist für die Show“: „The Voice“-Talent kann sein Glück nicht fassen

Auch der zuvor skeptische Michi Beck grämte sich ob der verpassten Chance, Marvin ins Team der Fantas zu holen. „Das ist ein Sonderfall. Können wir Marvin trotzdem mitnehmen?“, fragte er. Moderator Matthias Killing und Marvins mitgereiste Freunde nahmen die Idee samt „Marvin, Marvin“-Sprechchören begeistert auf. Es sei ein „technischer Fehler“ gewesen, zweifelte Michi Beck gar die Funktionstüchtigkeit des Buzzers an.

Marvin Hollederer erlebte bei seiner Blind Audition bei „The Voice of Germany“ eine Gefühlsachterbahn. (Bild: Joyn / Richard Hübner)

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Marvin Hollederer erlebte bei seiner Blind Audition bei „The Voice of Germany“ eine Gefühlsachterbahn. (Bild: Joyn / Richard Hübner)

Als selbst Rea Garvey den Fantas unterstützend zur Seite sprang („Ich habe gesehen, dass Smudo gedrückt hat und es hat nicht funktioniert“), beschloss Smudo kurzerhand: „Das ist der erste No Buzzer in der Geschichte von 'The Voice of Germany'!“ Talent Marvin konnte sein Glück kaum glauben: „Euer Ernst?“

Smudo bezeichnete Marvins „dreistimmige Schizo-Nummer“ zwar als „technisch grenzwertig“ und meinte, „wir schrammen hart am Reglement vorbei“, aber es stand fest: Marvin war in den Battles. Auch nach der Entscheidung war der 34-Jährige noch total baff: „Ich habe es denen erst nicht abgekauft. Ich dachte, es ist für die Show.“ (tsch)