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„Was für eine Pleite“Smudo leidet nach „The Voice“-Fehlentscheidung

Konnten nur staunend ins gegnerische Team schauen: Michi Beck (links) und Smudo verpassten bei „The Voice of Germany“ ein vielversprechendes Talent. (Bild: Joyn / Claudius Pflug)

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Konnten nur staunend ins gegnerische Team schauen: Michi Beck (links) und Smudo verpassten bei „The Voice of Germany“ ein vielversprechendes Talent. (Bild: Joyn / Claudius Pflug)

„Im besten Falle werde ich nicht ohnmächtig“, nahm sich Synchronsprecherin Julia bei „The Voice of Germany“ vor. Das Gegenteil trat ein: Alle Coaches waren völlig beeindruckt - wenn auch manche erst mit Verspätung.

Ehe Julia Vieregge die Bühne bei „The Voice of Germany“ (freitags, 20.15 Uhr, SAT.1 und samstags, 20.15 Uhr, ProSieben) betrat, fürchtete sie, sie könne ihn Ohnmacht fallen. Mit ihrer markant-rotzigen Stimme zum Avril-Lavigne-Song „I'm With You“ ließ sie aber keine Zweifel aufkommen. „Ihr seid von vorne noch schöner als von hinten“, jubelte die 41-jährige, nachdem sich Rea Garvey und Nico Santos (“Mega-Version“) umgedreht hatten.

Rea Garvey sang Talent Julia Vieregge ein Ständchen und überzeugte sie so, in sein Team zu kommen. (Bild: Joyn / Richard Hübner)

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Rea Garvey sang Talent Julia Vieregge ein Ständchen und überzeugte sie so, in sein Team zu kommen. (Bild: Joyn / Richard Hübner)

Weniger Honig ums Maul schmierte die Synchronsprecherin indes den Jungs der Fantastischen Vier. „Smudo, Michi, ihr brecht mir mein Herz“, jammerte sie. „Es gibt Songs von euch, da kannst du mich nachts wecken und ich rappe dir das fehlerfrei vor.“ Rea frotzelte von der Seite: „Das ist leicht zu behaupten.“ Prompt fand sich Julia eingerahmt von den Rappern auf der Bühne und performte „Die da!“, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Während Shirin David mit offenem Mund dastand (“Wenn ich groß bin, will ich so sein wie du. Du bist so cool!“), dämmerte Smudo die verpasste Chance: „Was für eine Pleite!“

Michi Beck ärgert sich über verpasste Chance - und ohrfeigt sich selbst

Nico Santos bohrte genüsslich in der Wunde und stichelte: „Ich fühle mich schlecht, dass ihr euch nicht umgedreht habt.“ Auch Michi Beck ärgerte sich - und ohrfeigte sich sogar selbst. „Das war Entertainment pur“, ging Nico Santos in die Charme-Offensive. Julia wollte sich jedoch noch überzeugen lassen und fragte frech: „Vielleicht möchte mir Nico noch was vorsingen ...“ Der ließ sich nicht lange bitten und intonierte den Britney-Spears-Hit „Hit Me Baby One More Time“.

Den Kampf um das Talent konnte der 33-Jährige aber trotzdem nicht für sich entscheiden. Er hatte die Rechnung ohne Rea Garvey gemacht. „Was geht hier ab?“, fluchte Santos, als Garvey sich eine Gitarre umschnallte. Und Talent Julia? Die kommentierte unter zustimmendem Buzzern von Shirin David nur lakonisch: „Weiß nicht, aber gefällt mir, wenn Männer sich so viel Mühe geben.“ Die zahlte sich am Ende - auch dank der unüberhörbaren Ratschläge von Julias Freunden - für Rea Garvey aus: Die Sängerin schloss sich dem Team des Iren an. (tsch)

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