„Cringe“ in der „Tagesschau“ Was war da los? Sprecherin sorgt absichtlich für Verwirrung

„Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner in dem Clip auf Twitter.

„Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner in dem Clip auf Twitter.

Mit einer ungewöhnlichen Moderation hat Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner für Furore gesorgt. Auf Twitter ging der Beitrag viral.

Hamburg. Die „Tagesschau“ ist eine öffentlich-rechtliche Institution für seriöse Nachrichten. Die Moderatorinnen und Moderatoren verkörpern diese Seriosität in jeder Sendung durch ein hohes Maß an Professionalität. Mit einem Beitrag, welche die „Tagesschau“ jetzt über die sozialen Netzwerke verbreitete, sorgt Nachrichtensprecherin Susanne Daubner allerdings für Furore.

Denn es sind höchst ungewöhnliche Worte und Begriffe, welche die „Tagesschau“-Sprecherin am Montag (25. Oktober 2021) von sich gibt. Begriffe, die so gar nicht zu der perfekten Neutralität der Berichterstattung zu passen scheinen.

„Cringe“: „Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner irritiert Zuschauer 

Der Beitrag, den die ARD am Montagvormittag über ihren Twitter-Account verbreitet, besteht lediglich aus einem 20-Sekunden-Clip. Zu sehen ist die bekannte „Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner, die bereits seit 1999 die ARD-Sendung moderiert.

Daubner steht in dem ARD-Studio, in dem auch sonst die „Tagesschau“ produziert wird. Sie trägt ein schickes, gewohnt adrettes Kostüm. Alles macht den Anschein einer ganz normalen Sendung. Auch der Duktus, in dem Susanne Daubner ihre Moderation vorträgt, klingt so wie immer.

Doch plötzlich fällt ein Satz, der so gar nicht in die Sendung zu passen scheint: „Digga, wie fly ist eigentlich die Tagesschau, wenn sie mit Jugendwörtern flext. Läuft bei dir, ARD.“

Wer jetzt an der Zurechnungsfähigkeit von Susanne Daubner zweifelt – es war kein Ausfall und auch kein Nervenzusammenbruch. Vielmehr verwendete die „Tagesschau“ diesen Satz, um einen Begriff zu erklären. Am Montag wurde nämlich das „Jugendwort des Jahres“ 2021 gewählt. Und es lautet: „cringe“.

„Tagesschau“-Moderatorin Susanne Daubner auf Twitter gefeiert

Der Begriff beschreibt nämlich etwas Peinliches oder Unangenehmes. Umgangssprachlich wird der Ausdruck auch fürs Fremdschämen benutzt. Und genau dieses Gefühl soll sich beim Zuschauer einstellen, welchen Susanne Daubner in dem Beitrag präsentierte.

Bei den Twitter-Usern kam der kurze Clip gut an. Bereits innerhalb weniger Stunden klickten bereits über 6.800 Follower auf „Gefällt mir“. In den Kommentaren findet man Retweets wie „Starker Move tagesschau, well played“, „Ok, das war richtig gut“, „Selbstironie, old but good“, „Haha genial! Genau das war cringe“. (jv)

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