Abo

Senkrechtstarterin„Game of Thrones“-Star Sophie Turner feiert 30. Geburtstag

Sophie Turner hat es in Hollywood geschafft, nun feiert sie am 21 Februar ihren 30. Geburtstag. (Bild: 2023 Getty Images/Amy Sussman)

Copyright: 2023 Getty Images/Amy Sussman

Sophie Turner hat es in Hollywood geschafft, nun feiert sie am 21 Februar ihren 30. Geburtstag. (Bild: 2023 Getty Images/Amy Sussman)

Mit „Game of Thrones“ gelang Sophie Turner der große Durchbruch. Von allen Nachwuchsstars des Serienhits brachte sie es in der Branche bisland am weitesten. Weiter auch als Kollege Kit Harington, mit dem sie nun einmal mehr vor der Kamera steht. Nun feiert Turner ihren 30. Geburtstag.

Mit der Rolle der Sansa Stark in der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ gelang Sophie Turner der große Durchbruch. (Bild: HBO / Sky)

Copyright: HBO / Sky

Mit der Rolle der Sansa Stark in der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ gelang Sophie Turner der große Durchbruch. (Bild: HBO / Sky)

Es ist ein Leinwand-Zusammentreffen, das ihre Fans besonders freuen dürfte. In dem Horror-Thriller „The Dreadful“ spielen die „Game of Thrones“-Stars Sophie Turner und Kit Harington ein Liebespaar vor dem Hintergrund tumultartiger Ereignisse im England des 15. Jahrhunderts. Den Film kann Turner getrost als Geburtstagsgeschenk verbuchen, startet er doch am 20. Februar in den englischen und US-amerikanischen Kinos - und damit einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag.

In „The Dreadful“ spielt Turner eine junge Frau, die im England des 15. Jahrhunderts während der Rosenkriege - das waren die blutigen Kämpfe zwischen den Adelshäusern York und Lancaster um den Anspruch auf die Königskrone - auf die Rückkehr ihres Ehemannes aus eben diesem Krieg wartet. Dann begegnet Anna einem Mann aus ihrer Vergangenheit: dem attraktiven Jago (Harington). Zwischen den beiden bahnt sich eine Liebesbeziehung an, bevor die Ereignisse mit dem Auftauchen eines mysteriösen Ritters eine unheilvolle Wendung nehmen.

Sophie Turner spielte in zwei „X-Men“-Filmen die Mutantin Jean Grea alias Phoenix. (Bild: Fox)

Copyright: Fox

Sophie Turner spielte in zwei „X-Men“-Filmen die Mutantin Jean Grea alias Phoenix. (Bild: Fox)

So freudig das Wiedersehen mit Turner und Harington in „The Dreadful“ für die Fans sein mag, so merkwürdig wird es für sie gleichzeitig anmuten. Tatsächlich muss man sich erst daran gewöhnen, die beiden als Liebespaar vor der Kamera zu sehen. Immerhin haben sie sich mit der Erfolgsserie „Game of Thrones“ ins kulturelle Gedächtnis eingeprägt - doch nicht als Liebespaar, sondern als Halbgeschwister. Und nun küssen sich Sansa Stark und Jon Schnee. Seltsam.

In der Miniserie „Joan“ (2024) spielte Sophie Turner die Charakterrolle einer Juwelendiebin, die gleichzeitig um das Sorgerecht für ihre Tochter kämpft.   (Bild: (c) Snowed-In Productions & All3Media International)

Copyright: (c) Snowed-In Productions & All3Media International

In der Miniserie „Joan“ (2024) spielte Sophie Turner die Charakterrolle einer Juwelendiebin, die gleichzeitig um das Sorgerecht für ihre Tochter kämpft. (Bild: (c) Snowed-In Productions & All3Media International)

Sowohl Harington als auch Turner erlebten mit „Game of Thrones“ ihren Durchbruch. Ginge es aber darum, wer von beiden nach dem Ende der Fantasy-Serie eine steilere Karriere hinlegte, fiele die Entscheidung wohl zugunsten Turners aus. Während Harington der Sprung in die A-Liga Hollywoods - trotz des Superhelden-Blockbusters „Eternals“ und vielleicht wegen des Mega-Flops „Pompeii“ - bislang verwehrt blieb, gehört seine Kollegin längst zu den Zugpferden in der Traumfabrik.

Sophie Turners „schlimmste“ Erfahrung

So sieht die nächste Lara Croft aus: Nach Angelina Jolie und Alicia Vikander spielte Sophie Turner die taffe Archäologin, nämlich in der Amazon-Serie „Tomb Raider“. (Bild: Amazon Content Services LLC / Jay Maidment)

Copyright: Amazon Content Services LLC / Jay Maidment

So sieht die nächste Lara Croft aus: Nach Angelina Jolie und Alicia Vikander spielte Sophie Turner die taffe Archäologin, nämlich in der Amazon-Serie „Tomb Raider“. (Bild: Amazon Content Services LLC / Jay Maidment)

Dabei ist die Karriereentwicklung Turners der Haringtons nicht unähnlich. Auch sie wirkte seit „Game of Thrones“ in annähernd 30 Produktionen mit, die mal mehr auffielen, wie Isabel Coixets Thriller „Another Me - Mein zweites Ich“, mal sich unter dem Radar der Wahrnehmung bewegten. Sie wirkte ebenso in weiteren Serien mit, darunter „Princess Bride“, und konnte sich auch eine Hauptrolle in einem Superhelden-Franchise sichern.

Hier nun setzt sich Turner dann doch etwas von Harington ab. Ihre Rolle als Mutantin Jean Grey/Phoenix in der „X-Men“-Filmen „Apocalypse“ und „Dark Phoenix“ hatte nicht nur eine größere Durchschlagskraft als Haringtons Auftritt in „Eternal“, sondern etablierte sie auch zu einem A-Lister für Kino- und TV-Projekte. Die Miniserie „Joan“, in der sie eine Juwelendiebin spielt, wie auch ihre Hauptrolle als Lara Croft in der bevorstehenden Amazon-Serie „Tomb Raider“ sind dafür schlagende Beweise.

Routiniers in ihrem Fach sind beide allemal. Wenn sie auch bei den Dreharbeiten von „The Dreadful“ reichlich Mühe hatten, ihre Professionalität zu wahren. Für eine Liebesszene zwischen Anna und Jago mussten sie sich vor der Kamera zu küssen. Ohne dass sie dabei peinlich berührt waren, ging die Arbeit indes nicht über die Bühne. Das sei die „schlimmste“ Erfahrung für sie gewesen, sagte Turner in der US-Sendung „Late Night With Seth Meyers“. Harington, mit dem sie am Set von „Game of Thrones“ gleichsam aufgewachsen ist, sei schließlich wie ein Bruder für sie. (tsch)

Der frühere britische Prinz Andrew

An seinem Geburtstag

Polizei nimmt Ex-Prinz Andrew fest – Charles äußert sich