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So hat sich Disney-Star Dove Cameron verändert

Dove Cameron wurde als „Disney“-Star vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer erwachsen. (Bild: 2026 Getty Images/Paras Griffin)

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Dove Cameron wurde als „Disney“-Star vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer erwachsen. (Bild: 2026 Getty Images/Paras Griffin)

Der ein oder andere kennt Schauspielerin und Sängerin Dove Cameron noch als die Zwillingsschwestern Liv und Maddie aus der gleichnamigen Disney-Serie oder aus den Märchenfilmen „Descendants - Die Nachkommen“. Inzwischen hat sich die 30-Jährige jedoch ziemlich verändert.

Camerons Karriere begann 2013 mit der Disney-Show „Liv und Maddie“, in der die junge Schauspielerin die Doppelrolle der beiden namensgebenden Zwillinge übernahm. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Single. (Bild: 2013 Getty Images/Jamie McCarthy)

Copyright: 2013 Getty Images/Jamie McCarthy

Camerons Karriere begann 2013 mit der Disney-Show „Liv und Maddie“, in der die junge Schauspielerin die Doppelrolle der beiden namensgebenden Zwillinge übernahm. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Single. (Bild: 2013 Getty Images/Jamie McCarthy)

Für die Märchenfilme „Descendants“ stand Cameron 2015, 2017 und 2018 als Mal, die Tochter der bösen Maleficent (Kristin Chenoweth), vor der Kamera. (Bild: 2016 Getty Images/Jason Merritt)

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Für die Märchenfilme „Descendants“ stand Cameron 2015, 2017 und 2018 als Mal, die Tochter der bösen Maleficent (Kristin Chenoweth), vor der Kamera. (Bild: 2016 Getty Images/Jason Merritt)

Eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche und eine intensive Affäre - mit „56 Days“ auf Amazon Prime (acht Folgen ab Mittwoch, 18. Februar) lässt der ehemalige Disney-Star Dove Cameron ihre Anfänge deutlich hinter sich. Nach kleineren Nebenrollen in Serien wie „Shameless“ (2011-2021), war Cameron in der Disney-Erfolgsserie „Liv und Maddie“ (2013-2017) in der doppelten Hauptrolle der namensgebenden Zwillingsschwestern zu sehen.

Mit Songs aus dem ersten „Descendants - Die Nachkommen“ Soundtrack landete Cameron erstmals in den Charts. (Bild: 2018 Disney Enterprises, Inc. All rights reserved.)

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Mit Songs aus dem ersten „Descendants - Die Nachkommen“ Soundtrack landete Cameron erstmals in den Charts. (Bild: 2018 Disney Enterprises, Inc. All rights reserved.)

Mit dem plötzlichen Ruhm konnte sie jedoch nur schwer umgehen, wie die 30-Jährige 2025 in einem YouTube-Video erklärte: „Ich habe viele Jahre lang nicht wirklich gelernt, mit der Aufmerksamkeit der Fans oder der Öffentlichkeit umzugehen. Ich hatte früher richtige Panikattacken.“

Vom Disney-Teenie zur „Newcomerin des Jahres“

Camerons Song „Boyfriend“ ging 2022 auf TikTok viral. Im selben Jahr wurde sie bei den American Music Awards als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. (Bild: 2022 Getty Images/Amy Sussman)

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Camerons Song „Boyfriend“ ging 2022 auf TikTok viral. Im selben Jahr wurde sie bei den American Music Awards als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. (Bild: 2022 Getty Images/Amy Sussman)

Von 2021 bis 2023 stand Cameron für die Musicalserie „Schmigadooon!“ vor der Kamera. (Bild: Apple)

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Von 2021 bis 2023 stand Cameron für die Musicalserie „Schmigadooon!“ vor der Kamera. (Bild: Apple)

Während Cameron noch für „Liv und Maddie“ vor der Kamera stand, wartete schon das nächste Disney-Projekt auf die damals 19-Jährige: 2015 spielt sie Mal, die Tochter der bösen Maleficent (Kristen Chenoweth) im Disney-Musicalmärchen „Descendants - Die Nachkommen“. Mit Songs aus dem Soundtrack gelangen Cameron ihre ersten Chartplatzierungen. Sowohl in der Serien- als auch in beiden Filmfortsetzungen der Geschichte kehrte die Schauspielerin in ihre Rolle zurück. Gleichzeitig spielte die nun Anfang-20-Jährige auch in Projekten abseits des Disney-Kosmos mit. So stand sie etwa für die Verfilmung des Musicals „Hairspray“ (2016) vor der Kamera und war in der Marvel-Serie „Agents of S.H.I.E.L.D.“ (2018) und in „Schmigadooon!“ (2021-2023) auf Apple TV zu sehen.

Nachdem sie 2023 die EP „Alchemical: Volume 1“ veröffentlichte, nahm sich Cameron eine Auszeit, um sich auf ihre mentale Gesundheit zu konzentrieren. (Bild: 2024 Getty Images/Dia Dipasupil)

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Nachdem sie 2023 die EP „Alchemical: Volume 1“ veröffentlichte, nahm sich Cameron eine Auszeit, um sich auf ihre mentale Gesundheit zu konzentrieren. (Bild: 2024 Getty Images/Dia Dipasupil)

Musikalisch sollte es jedoch noch bis 2022 dauern, bis Cameron der Durchbruch gelang: Ihr Song „Boyfriend“ ging damals auf TikTok viral. Im selben Jahr wurde sie unter anderem bei den American Music Awards als beste Newcomerin ausgezeichnet. Ende 2023 folgte die EP „Alchemical: Volume 1“.

Dove Cameron erlebte schwere Schicksalsschläge

Nach ihrer Pause hat sich Cameron „wieder in die Arbeit verliebt“ und bringt neue Musik heraus. (Bild: 2025 Getty Images/Gonzalo Marroquin)

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Nach ihrer Pause hat sich Cameron „wieder in die Arbeit verliebt“ und bringt neue Musik heraus. (Bild: 2025 Getty Images/Gonzalo Marroquin)

Ab Mittwoch, 18. Februar, ist Cameron in der Thriller-Serie „56 Days“ auf Amazon Prime zu sehen. An ihrer Seite steht mit Avan Jogia (“Victorious“) ist ein weiterer Teenie-Star an ihrer Seite. (Bild: Amazon Content Services LLC)

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Ab Mittwoch, 18. Februar, ist Cameron in der Thriller-Serie „56 Days“ auf Amazon Prime zu sehen. An ihrer Seite steht mit Avan Jogia (“Victorious“) ist ein weiterer Teenie-Star an ihrer Seite. (Bild: Amazon Content Services LLC)

Die Arbeit an ihrem ersten Album beschrieb die 30-Jährige gegenüber dem US-Magazin „People“ als einen „emotionalen Frühjahrsputz“. Unter anderem wegen verschiedener traumatischer Erlebnisse habe sie sich schon in jungen Jahren in die Arbeit gestürzt und es versäumt, „eine Community, ein Leben“ aufzubauen, gestand Cameron. Bereits im Vorfeld hatte sie offen über ihre mentalen Probleme gesprochen.

Dove Cameron und Måneskin-Sänger Damiano David sind seit Januar 2026 verlobt.  (Bild: Monica Schipper/Getty Images)

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Dove Cameron und Måneskin-Sänger Damiano David sind seit Januar 2026 verlobt. (Bild: Monica Schipper/Getty Images)

Als sie selbst noch ein Kind war, wurde ihre damalige beste Freundin ermordet, eine Erfahrung, die der Sängerin bis heute im Kopf bleibt, wie sie kürzlich im Podcast „Call Her Daddy“ erzählte. Einige Jahre später folgte der nächste Schock: Camerons eigener Vater nahm sich das Leben. „Wenn du 15 bist und sowas passiert, dann ändert das den Lauf deines Lebens“, sagte die Schauspielerin 2025. Ihm zu Ehren änderte die Schauspielerin, die bis dato Chloe Celeste Hosterman hieß, ihren Namen zu Dove - der Spitzname ihres Vaters für sie. 2019 musste Cameron einen weiteren schweren Verlust verkraften. Einer ihrer besten Freunde und „Descendants“-Kollege Cameron Boyce verstarb ihm Alter von nur 20 Jahren.

Mentale Gesundheit ist für Dove Cameron ein Herzensthema

Anstatt 2024, wie eigentlich geplant, ein weiteres Album zu veröffentlichen, nahm sich Cameron eine Auszeit - eine gute Entscheidung, wie sie im Nachhinein feststellte: „Es ist das beste, was ich für mich machen konnte.“ Zwar habe sie zeitweise überlegt, ob sie „diesen Job“ überhaupt weitermachen könne, doch mittlerweile habe sie sich „wieder in die Arbeit verliebt“, erzählte sie im Interview mit „People“ stolz. Mentale Gesundheit bleibt dabei weiterhin ein wichtiges Thema für die Schauspielerin, die sich für mehr Aufklärung und Offenheit einsetzt.

Musikalisch kehrte sie bereits 2025 wieder zurück und veröffentlichte unter anderem den Song „Too Much“ und ging mit Dua Lipa in Großbritannien auf Tour. Auch privat läuft es für die 30-Jährige gut: Seit kurzem ist sie mit Måneskin-Sänger Damiano David (27) verlobt. (tsch)

Amira Aly gewann 2025 „Das große Promibacken“ auf SAT.1 (Bild: SAT.1 / Claudius Pflug)

„Alles wird aufgefuttert“

Amira Aly und Paula Lambert widerlegen Vorwurf gegen das „Promibacken“