Mickie Krause zieht eine klare Grenze: An der Playa gibt er den Star, doch privat distanziert er sich deutlich von der Mallorca-Szene.
Ballermann-Star knallhart„Ich will gar nicht zu dieser Familie gehören“

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Ballermann-Star Mickie Krause hat keine Lust auf den Klüngel auf der Insel. (Archivbild)
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Gemeinsame Fotos, gegenseitiger Jubel vor und hinter der Bühne: Die Protagonisten der Playa de Palma präsentieren sich in der Öffentlichkeit gern als eingeschworene Gemeinschaft. Einer der bekanntesten Akteure der Szene erteilt diesem Bild nun jedoch eine deutliche Absage.
Im Gespräch mit dem Branchenportal „Schlager.de“ stellte Mickie Krause am Rande des Hamburger Festivals „Alle lieben Malle“ klar, dass er Distanz zum Trubel wahrt.
Auf die Frage nach echten Freundschaften innerhalb der Branche fand der „Reiß die Hütte ab“-Star deutliche Worte: „Diese Mallorca-Familie sieht aus wie eine Familie, aber ich habe zu Hause eine ganz tolle Familie. Ich will gar nicht zu dieser Familie gehören.“
Trotz der klaren Abgrenzung bedeutet das für Krause keinen Generalangriff auf seine Mitstreiter. Für einige Kollegen fand er anerkennende Worte: Julian Sommer habe sich enorm entwickelt, und auch Sängerin Frenzy hob er positiv hervor, die früher als Tänzerin auf der Bühne stand und inzwischen über ein solides Programm verfüge.
Mickie Krause sieht Ballermann nach drei Jahrzehnen kritisch
Nach fast drei Jahrzehnten an der Playa blickt der Routine-Künstler mit nüchternem Blick auf die Entwicklungen vor Ort. „Ich kenne wirklich jeden Strohhalm und jede Kneipe“, erklärte Krause im Bericht von „Schlager.de“. Die Veränderungen der vergangenen Jahre beurteilt er skeptisch; diese seien „nicht unbedingt zum Positiven“ verlaufen. Überraschungen erlebe er dort schon lange nicht mehr.
Dass das Privatleben heute für ihn an erster Stelle steht, hatte Krause bereits zuvor thematisiert. Im Podcast „Saunah dran“ blickte er selbstkritisch auf frühere Zeiten zurück, in denen er schlicht zu viel unterwegs gewesen sei: „Ich hab gar nicht mitbekommen, wie sie groß wurden“, sagte er mit Blick auf das Aufwachsen seiner Töchter.
Mittlerweile setzt der Sänger andere Prioritäten und verzichtet für wichtige private Termine auch auf Engagements: „Da habe ich gesagt: Nein, das geht nicht. Mein Sohn hat Geburtstag.“
Für diesen Anlass sagte er sogar einen geplanten Auftritt im Megapark ab, wenngleich sich terminliche Überschneidungen nicht immer vermeiden lassen – so verpasste er etwa die Einschulung an der weiterführenden Schule. (jag)
