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„Kontakt mit verschiedenen Parteien“Geht es doch weiter mit „Immer wieder sonntags“?

Entertainer und Moderator Stefan Mross

Copyright: Philipp von Ditfurth/dpa

Entertainer und Moderator Stefan Mross ist der Gastgeber von „Immer wieder sonntags“. (Archivbild)

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Am Sonntag moderiert Stefan Mross das vorerst letzte Mal „Immer wieder sonntags“. Doch der Europa-Park hält sich eine Hintertür offen.

Trotz des beschlossenen Endes von „Immer wieder sonntags“ im SWR zeichnet sich möglicherweise eine Zukunft für das Format ab. Wie die Münchner „Abendzeitung“ berichtet, führt der Europa-Park in Rust derzeit Gespräche über eine Fortführung der Unterhaltungssendung mit neuen Partnern.

Am 6. September moderiert Stefan Mross das traditionsreiche Freiluftformat planmäßig zum vorerst letzten Mal. Der Entschluss des Senders kam für den Freizeitpark unvorbereitet.

Eine Sprecherin erklärte gegenüber der „Abendzeitung“, man sei vom SWR lediglich in Kenntnis gesetzt worden und von dem Schritt „komplett überrascht“ gewesen. Eine vorherige Einbindung des langjährigen Gastgebers habe es nicht gegeben.

Stefan Mross präsentiert „Immer wieder sonntags“ am Sonntag zum letzten Mal

Dennoch sieht der Park darin offenbar nicht zwingend das endgültige Aus. Aus dem Freizeitpark hieß es, man sei „grundsätzlich offen für Gespräche“ und befinde sich „bereits in Kontakt mit verschiedenen Parteien“. Konkretere Details wurden bislang nicht genannt. Der Europa-Park betonte jedoch, man hätte die Sendung sehr gerne auch in Zukunft weiter begleitet.

Der Vorstoß deckt sich mit den Plänen von Moderator Stefan Mross, der das Format seit über 20 Jahren präsentiert und sich seit Längerem für eine Weiterführung auf einem anderen Sender einsetzt. Ein neuer Sendepartner steht noch nicht fest.

Das Verhältnis zwischen dem Freizeitpark und dem Moderator gilt als eng: Die Sprecherin hob hervor, dass die Zusammenarbeit vom ersten Tag an hervorragend gewesen sei und Mross die Sendung mit seiner Persönlichkeit entscheidend geprägt habe.

Mross selbst blickt trotz des verordneten Endes nach vorne. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte der 50-Jährige, er wolle und dürfe sich eigentlich nicht näher dazu äußern, betonte aber: „Ich hatte wirklich eine tolle Zeit.“

Trübsal will der Moderator nicht blasen: „Ich bin kein Mensch, der sagt: Ich bin jetzt traurig“, so Mross im Gespräch mit der Zeitung. Man müsse „weiterdenken und positiv dabeibleiben“. Das große Engagement der Fans und Initiativen für den Erhalt der Show wertet er als Bestätigung für den anhaltenden Erfolg des Formats. (jag)

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