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Unfall bei „Let's Dance“Ross Antony: „Ich habe gedacht, ich werde ohnmächtigt!“

Tanzpartnerin  Mariia Maksina trifft Sänger Ross Antony bei der Rumba zu „Human Nature“ an der Stirn. Moderator Daniel Hartwich: „Es sollte doch Herzblut sein, nicht Stirnblut“ (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Copyright: RTL / Stefan Gregorowius

Tanzpartnerin Mariia Maksina trifft Sänger Ross Antony bei der Rumba zu „Human Nature“ an der Stirn.

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Premiere bei Show sechs von „Let's Dance“ (RTL). Zum ersten Mal widmet sich die Show ausschließlich einem Künstler: Es werden ausschließlich Michael Jackson-Songs gespielt. Der King of Pop offenbart die dunklen Seiten der Stars und Profis - von Martial Arts bis Diebstahl ist alles dabei.

Grund für die „Michael-Mania“ ist der Start des „Michael“-Kinofilms (am Mittwoch, 22. April), Hauptdarsteller Jafar Jackson leitet die Show ein: „I wish you all a fun night and good luck“, dann geht's fast in gewohnter Besetzung los. Mit am Start sind natürlich Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi auf den Jurysesseln, bei den neun Promis wurde ein Paar ausgetauscht.

Auf ärztlichen Rat hin ist Schauspielerin Esther Schweins nicht dabei. Eine ihrer gebrochenen Rippen hat sich verschoben, deshalb ist Esther während des Trainings ausgestiegen. Die letzte Woche verabschiedete Influencerin Bianca „Bibi“ Heinicke kommt mit einem Contemporary mit Zsolt Sándor Cseke zurück und holt sich trotz spätem Training 24 Punkte.

Ross Antony wäre fast ohnmächtig geworden

Das gleiche Ergebnis, aber auf eine viel dramatischere Weise, bekommt Sänger Ross Antony. Zu Beginn seiner Rumba zu „Human Nature“ gibt ihm Tanzpartnerin Mariia Maskina bei einer Drehung mit dem Ellenbogen einen mit. Ross blutet an der Augenbraue und Blut läuft über sein Gesicht.

Ganz „Profi“ lässt er sich nicht beirren und bleibt cool. Nach dem Tanz gesteht er Moderator Daniel Hartwig: „Ich hab' vor einer Sekunde gedacht, ich werde ohnmächtig, da hat sie (Mariia Maksina) mich gehalten und mich wieder zurückgebracht.“ Maksina: „Es tut mir leid, Ross!“ Er sieht's gelassen: „Alles gut, das ist Liebe! Ich wollte mich unbedingt als Mann zeigen. Das habe ich auch gemacht.“

Zur Entschuldigung kniet Maksina vor ihm nieder, aber Ross ist total im Adrenalinrausch - und im Redefluss.

Für ihn ist der Moment vergeben und vergessen. „Es war so geil in dem Moment. Ich hab' das gefühlt, wie etwas an meinem Gesicht herunterläuft und dann habe ihr Gesicht gesehen!“ Dann habe er verstanden, dass ihm Maksina wirklich einen mitgegeben hatte. Sie habe ihn ermutigt, weiterzumachen, Jurymitglied Motsi Mabuse war besonders laut.

„Und dann hab' ich nur Motsi gehört: „Weiter!“ Also habe er einfach weitergemacht. Seine Tanzpartnerin entschuldigt sich erneut, aber Ross sieht's als wohl verdiente Retourkutsche: „Weißt du, wie oft ich dich in der Choreografie geschlagen habe, die ganze Zeit? Alles gut.“ Er umarmt sie und drückt ihr einen Schmatzer aufs Gesicht.

Gustav holt sich die zehn Punkte einfach selbst!

Joachim Llambi: „Mit allen Tricks arbeiten die, das ist wirklich irre!“ Hartwich sieht eine Verwechslung von Herzblut und Stirnblut, Jorge González: „Siehst du, deswegen hab' ich keine Frau zu Hause!“ Auch Mabuse gibt einen Kommentar zu dem Blutunfall ab: „Wie oft sagen wir bei 'Let's Dance': Wir wollen Blut, Schweiß und Tränen!“ Die Jurykritik ist gut - nicht nur von Mabuse: „Die Akzente waren wirklich schön ausgetanzt. Wenn man tanzen muss mit einem Boxkampf zwischendurch, lässt man ein bisschen nach.“ Llambi wiederum ist stolz, dass Ross „nicht irgendeine Zirkusnummer draus gemacht hat.“ Und meint damit eine „super anständige Rumba“.

Nachdem letzte Woche eine Zuschauerin eigenmächtig zur Zehn-Punkte-Kelle gegriffen hatte, lässt sich Musiker Gustav Schäfer in der „Smooth Criminal“-Choreo mit Anastasia Maruster etwas ganz besonders einfallen. Der durchaus unterhaltsame Tango mit Maruster als Cop und Gustav als Einbrecher führt zu einem amüsanten Höhepunkt: Gustav klaut sich die zehn-Punkte-Kelle aus einem Safe. Das inspiriert Mabuse tatsächlich zu ihren eigenen zehn Punkten, González gibt neun und Llambi nur sieben Punkte: „Es gibt viele Punkte für die Unterhaltung, aber nicht so viele für dein tänzerisches Vermögen“. Mit 26 Punkten liegt Gustav aber im guten Mittelfeld.

Am Ende muss Willi Banner gehen

Die Punkte werden später durch die Jurychallenge durcheinandergewürfelt, in der jeweils drei Paare mit eigener Choreo zu einem immer gleichen Michael-Medley um acht bis zehn Punkte kämpfen. Das Schlusslicht bilden Milano, Willi und Joel, es folgen Jan, Gustav und Ross. Die Damenrunde, bestehend aus Bibi, Nadja und Anna-Carina holt sich die volle Punktzahl.

Ansonsten verläuft die Show relativ erwartungsgemäß. Spitzenreiterin ist Anna-Carina Woitschack beim Tango zu „Beat it“ mit 30 Punkten, dicht gefolgt von Joel Mattli (28 Punkte) mit einem Cha Cha Cha zu „Dont Stop 'till You Get Enough“, den Llambi mit zehn Punkten bewertet, Jan Kittmann bekommt 27 Punkte für einen akrobatischen „Man in the Mirror“-Contemporary und Nadja Benaissa holt sich für eine Rumba zu „I Just Can't Stop Loving You“ immerhin 25 Punkte. Sie muss am Ende wie Milano (21 Punkte für einen Cha Cha Cha) zittern. Gehen muss aber Willi Banner nach seiner 17-Punkte-Rumba zu „Liberian Girl“. Nächste Woche steht der Discofox-Marathon an. (tsch)

Tanzshow „Let's Dance“

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