Die Rolling Stones müssen ihre „USA No Filter“-Tournee voraussichtlich ohne Charlie Watts (80) fortsetzen. Der Schlagzeuger musste sich einer „medizinischen Behandlung“ unterziehen, heißt es von seinem Sprecher.
Schock für Stones-FansSchlagzeuger Charlie Watts fällt für Tour aus

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Schlagzeuger Charlie Watts musste sich einer medizinischen Behandlung unterziehen und wird bei der Fortsetzung der Stones-Tournee fehlen.
Los Angeles. Wie steht es um die Gesundheit der Rolling-Stones-Legende Charlie Watts (80)? Diese Frage stellen sich aktuell die Fans der Herren im betagteren Alter. Der 80-jährige Schlagzeuger wird bei der geplanten Fortsetzung ihrer USA-Tournee Ende September voraussichtlich nicht dabei sein. Charlie Watts habe eine medizinische Behandlung hinter sich, weshalb es „unwahrscheinlich“ sei, dass er für diese Konzerte zur Verfügung stehe, teilte ein Sprecher des Musikers am Donnerstag (5. August, Ortszeit) mit.
Der Sprecher betonte zugleich, dass die medizinische Behandlung „komplett erfolgreich“ verlaufen sei. Doch seien die Ärzte in dieser Woche zu dem Schluss gelangt, dass Watts „jetzt angemessene Ruhe und Genesung braucht“.
Rolling Stones: Charlie Watts litt an Kehlkopfkrebs
Zur Art der Behandlung machte der Sprecher keine Angaben. Drummer Charlie Watts war im Jahr 2004 erfolgreich wegen Kehlkopfkrebs behandelt worden.
Der Sprecher nannte es „sehr enttäuschend“, dass Watts wohl nicht an der Tournee teilnehmen könne. Stones-Frontmann Mick Jagger schrieb im Onlinedienst Twitter, die Band freue sich darauf, Watts wieder in ihren Reihen begrüßen zu können, „sobald er vollständig genesen ist“.
Nach Jaggers Angaben soll Watts während der „USA No Filter“-Tournee durch den Schlagzeuger Steve Jordan ersetzt werden.
Die legendäre Rockband hatte ihre USA-Tournee 2019 begonnen. Die für 2020 geplante Fortsetzung der „USA No Filter“-Tournee wurde dann wegen der Corona-Pandemie verschoben. Nun soll die Konzertreihe am 26. September in St. Louis im Bundesstaat Missouri fortgesetzt werden. Weitere Stones-Auftritte sind unter anderem in Pittsburgh, Nashville, Minneapolis und Dallas geplant. (AFP)
