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Toiletten-Frust am RingFans sauer: Besucher müssen 40 Minuten für die Klos anstehen

Rock am Ring

Copyright: Thomas Frey/dpa

Die Fans konnten sich auf viele musikalische Highlights freuen.

Rock am Ring: Mega-Stimmung trotz Schlamm und Klo-Frust

Eine Mega-Sause für Zehntausende Musik-Verrückte: Bei Rock am Ring und Rock im Park ging es richtig ab. Entgegen der Prognosen spielte das Wetter am Nürburgring in der Eifel mit. Pünktlich zum Start am Freitag riss die Wolkendecke auf, und der Matsch an den Stiefeln konnte endlich trocknen.

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Anhaltender Regen weichte den Boden vieler Campingplätze in der Eifel stark auf.

Die Tage zuvor waren allerdings eine echte Zerreißprobe. Dauerregen hatte viele Zeltplätze in der Eifel in eine Schlammwüste verwandelt. Der Weg zur Toilette wurde so zur Rutschpartie im tiefen Matsch. Eine Festivalgängerin nahm es mit Humor: „Wir bieten hier vor unserem Zelt eine Wattwanderung an.“ Nicht alle hatten so viel Glück: In manche Zelte drang Wasser ein, und diverse Pavillons kapitulierten vor dem starken Wind.

Party-Stimmung trotz Schlamm-Chaos

Die gute Stimmung ließen sich die Besucher aber nicht nehmen. Mit erfinderischen Einfällen sorgten sie für Wärme. So wurde ein Wettbewerb im Stuhl-Weitwerfen organisiert, während woanders aus leeren Dosen und Gestängen ein provisorischer Golfplatz entstand. Die Erwartung auf Top-Bands wie Linkin Park, Limp Bizkit, Papa Roach, Electric Callboy und Volbeat heizte die Atmosphäre zusätzlich an.

In Nürnberg, beim Schwester-Event Rock im Park, waren viele Musiker von den Zuschauern total geflasht. „Dankeschön für diesen wunderschönen, unfassbaren Abend“, schrie zum Beispiel Rapper Marteria ins Mikro, ehe er sich in die tobende Menge stürzte. Sein Kollege Finch suchte ebenfalls die unmittelbare Nähe und performte seinen finalen Song mitten unter den Leuten.

Rock am Ring

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«Dankeschön für diesen wunderschönen, unfassbaren Abend», rief der Rapper Marteria.

Gänsehaut-Appell der Musiker

Die britische Gruppe The Subways sorgte mit einer Ansage auf Deutsch für eine Überraschung. „Danke an alle“, sagte Bassistin und Sängerin Charlotte Cooper und fügte hinzu, dass es ohne die Anhänger keine Bands gäbe. Sängerin Anna Grey richtete einen emotionalen Appell an die Anwesenden, wie entscheidend Konzerterlebnisse in der Ära von TikTok seien. Ihre klare Aufforderung: „Hört nicht damit auf!“

Doch die Stimmung bei Rock am Ring war nicht nur euphorisch, es gab auch gewaltigen Frust. Ein großes Ärgernis für viele Gäste war die Versorgung mit Toiletten und Duschen. Auf dem Instagram-Profil des Events sammelten sich wütende Kommentare. „Auf dem Campingplatz muss man schon mal 40 Minuten für die Toiletten anstehen“, klagte der 24-jährige Besucher Fabian.

Das sagen die Veranstalter zum Klo-Frust

Die Organisatoren bezogen via Instagram Stellung zu den Beschwerden: „Hey Leute, es stehen die gleichen Toiletten- und Duschanlagen wie im letzten Jahr zur Verfügung. Dort, wo Campingflächen jetzt erweitert wurden, haben wir die Kapazitäten zusätzlich ausgebaut und an die größeren Flächen angepasst.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Etwa 90.000 Menschen waren bei Rock am Ring. Die Luftaufnahme zeigt Musikfans während des Auftritts der deutschen Metalband Electric Callboy vor Utopiastage.
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